Freitag, 30. September 2011
Keine Nummer unter diesem Anschluss!
Dienstag, 14. Juni 2011
Zurück an der Kritik-Front
(Ein sehr netter Abend, mit sehr netten Leuten. Gruß nach LU!)
Doch was war nun hier so los die Tage? Ach ja, Apple und Nokia haben nun endlich ihren Jahrelangen Patentstreit bezüglich Ideenklau, scheint nun beigelegt zu sein. Das Management des Skandinavischen Elchausrüsters hatte dem Apfelzüchter vorgeworfen, in Mobiltelefonen und Computern unerlaubt Nokia-Patente einzusetzen. Die Konzerne stritten gerichtlich über insgesamt 46 Patente. Diese Lizenzvereinbarung soll jetzt Frieden stiften und alles scheint Apple in dieser Angelegenheit wohl nicht richtig gemacht zu haben: Die Vereinbarung sieht vor, dass Apple eine Einmalzahlung leistet und während der Vertragslaufzeit kontinuierlich Lizenzgebühren an Nokia zahlt. Die Details der Abmachung sind jedoch vertraulich. Hat aber mit Sicherheit , weit mehr als ‘nen Apple un’n Ei gekostet!!!

(Hoch über der Sächsischen Schweiz - Carolafelsen)
Ja, EHEC ist immer noch ein Thema. Kurz vor den Pfingstfeiertagen, war die Warnung vor Tomaten und Gurken aufgehoben worden. Somit konnte man auch über die Feiertage genussvoll ins Gras beißen. Dumm nur das man sich vorher gleich ganz Spanien zum Opfer ausgesucht hatte und dies dann kleinlaut zurücknehmen musste. So schafft man sich Freunde. Der Großmarkt in Hamburg war mal kurz Schuld. Danach war mal nebenbei ein kleines Restaurant in Lübeck schuld an der Seuche. War es aber nicht, aber was interessiert denn die Presse Existenzen, können nun ja sehen wie sie über die Runden kommen. Denn ist der Ruf erst ruiniert, verkauft’s sich völlig limitiert! Nun ist ein Sprossenzuchtbetrieb ins Visier gekommen. Wie die Erreger nun in die Keime kamen, weiß man immer noch nicht, aber man hat schon mal einen Sünder. Schauen wir mal, was da die Tage noch so alles ins Visier gerät…
(The waitingtime is the longest time...)
Aber nicht nur Samenzüchter sind die Wurzel des Übels. Nein nun hat man eine ganz neue Zielgruppe entdeckt. Laut Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) beziehen immer mehr Selbstständige zusätzlich Hartz IV. Rund 125 000 Selbstständige erhielten demnach im Jahr 2010 zusätzliche Leistungen. Die BA sieht Möglichkeiten für Missbrauch und hält ihre Mitarbeiter dazu an, nachzuforschen, wenn Angaben nicht nachvollziehbar scheinen. Außerdem erwartet sie Aktion seitens der Politik. Also Leute, tut mir ja leid, aber ich denke mal dass gerade die BA an dieser Miesere die Hauptschuld trägt. Denn Jahrelang hat man auf den Arbeitsämtern keinen Versuch unterlassen, Arbeitslosen die Selbstständigkeit schmackhaft zu machen. Da wurde mal in einer 2000 Seelengemeinde ein Bastelladen eröffnet, gab ja 10.000€ Startkapital. Dumm nur das man mit einem Bogen verkauften Bastelpapier und ‘ner Rolle Tesafilm nicht über die Runden kommt – meist noch bei einem 12 Stunden Tag. Oder der Berühmte Teeladen im Einkaufscenter, wo man jeden Tag eine Viertel Flugzeugladung Tee verkaufen muss, nur um die Miete decken zu können. Mir tun die Leute leid, welche kraftvoll und mit Elan in eine neue Schmackhaft gemachte Existenz gestartet sind, um ein paar Monate später wieder im Arbeitsamt zu sitzen. Nur diesmal noch mit ‘nen Arsch voll Schulden. Dafür brauchen die Studie über Missbrauch?? Sagt ihr mal was dazu…
Sehe gerade dass meine Frau in der Küche Sprossen züchtet. Also wenn ihr nichts mehr von mir hören sollet, war der Bio-Terroranschlag erfolgreich…! Goodby!
Donnerstag, 10. Juni 2010
Money for nothing
„I want my MTV!“, mit dieser kurzen Textzeile beginnt der Weltberühmte Dire Straits-Song „Money for nothing“. Die erste Textzeile singt übrigens niemand geringeres als Sting, der Freund des Dire Straits Kopfes Mark Knopfler. Dumm nur, dass es hinterher wegen diesen kleinen Freundschaftsdienst, einen heftigen Rechtsstreit gab. Denn die Plattenfirma von Sting meinte wegen des „Mitsingens“ am Erfolg des Liedes beteiligt zu sein, welches leider von einer anderen Plattenfirma war. Um es kurz zu machen: Man verlor vor Gericht und wir alle hören heute noch Sting am Anfang.
Weiteres Signal zum Thema „Geld für nüscht“ gab es heute im Falle Opel. Bundeswirtschaftsminister Brüderle gab bekannt dass er eine Staatshilfe ablehne. Grund dafür war, dass die staatlichen Rettungshilfen nur für Unternehmen wären, welche durch die Finanzkrise betroffen wären. Dies sei bei Opel aber nicht der Fall, da der Mutterkonzern schon vor der Krise in Schwierigkeiten gesteckt hätte und sich so dem durch eine bessere Auftragslage selber Retten könnte. So Brüderle zumindest, Angelika Merkel gab heute sogleich bekannt, dass im Falle Opels noch nicht das letzte Wort gesprochen sei. GM selber wird wohl in den nächsten Wochen das Lied von der Standortschließung wieder anstimmen, um Stimmung zu machen. Ich selber drücke den Kollegen in Eisenach die Daumen, denn diese Werk liegt in meiner Nähe (Luftlinie circa 30 Kilometer).
Nokia muss übrigens seine Fördermittel nicht mehr zurückzahlen, so lautet ein Urteil des Kölnischen Verwaltungsgerichts. Ja denn, dazu möchte ich nichts mehr sagen. Ihr vielleicht?
Gestern durfte ich im Rahmen unserer 2-Tägigen Bezirksvorstandsitzung, mal unsere Kalikumpel im Werk Neuhof besuchen. Danke für die Grubenfahrt in 550 Meter teufe (heißt wirklich so)! War ne schöne Besichtigung, welche aber frappierend unserem eigen Kali-Bergbau gleicht (Grins). Deswegen übrigens die Bilder des diesmaligen Blogs.
So macht’s gut.
Wie hoch ist denn nun der Anpressdruck des Firstankerbohrwagens? Erwarte Antwort Kollege „D“!!!


