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Donnerstag, 16. April 2009

Ostern ohne O, oder Ham ohne Burger!

Ostern ist nun endgültig vorbei, sicherlich hat jeder von uns die paar freien Tage genossen. Das Wetter war ja wirklich super und das Fernsehen hat uns auch wieder nicht in stich gelassen, jedes Jahr kommen an den Feiertagen dieselben obligatorischen Oster-Filme, wie „Die 10 Gebote“, „Barabbas“, „Jesus von Nazareth“ und „Chucky die Mörderpuppe“. Also, so dass man schon rein Fernsehtechnisch gezwungen war, wieder mal den ein oder anderen von der Verwandtschaft mal zu besuchen! Nur so schöne Oster-Bunnys, wie sie auf Jenny´s Bild im letzten Blog zu sehen waren, gab es bei uns leider nicht. Jenny, bitte zum Klubbertreffen mitbringen!

Aber ein Erlebnis hatte ich Ostern, welches wohl wieder prima in den Kundenkommunikations-Blog, unseres Kollegen Hansziel gepasst hätte. Am Samstag sind wir zu meinen Schwiegereltern gefahren. Da sie etwas weiter weg wohnen, fahren wir dann immer schon frühmorgens los und holen uns dann unterwegs immer bei einem „Schottischen-Schnellrestaurant“, nen Kaffee, oder auch eine Kleinigkeit zu essen. Als wir dort gegen 9.30 Uhr einkehrten, hatte ich Hunger auf einen McChiken. „Haben wir um diese Uhrzeit noch nicht!“, bekam ich zur Antwort. Gut, dachte ich, nimmste nen Cheeseburger. „Hamm ma nicht um die Uhrzeit!“ Fragte ich ganz vorsichtig: „Hamburger???“ „Auch erst ab 11!“ Kurz und knapp einigten wir uns dann auf ein Frühstücksmenu, welches auch geschmacklich ganz gut war. Nur es hat mich schon etwas stutzig gemacht, dass ich in einem Geschäft welches ja gerade durch seine Hamburger weltberühmt wurde, diese zu bestimmten Uhrzeiten nicht bekomme?! Vielleicht fahren wir ja demnächst sonntags an die Tankstelle und bekommen dann zu hören: „Entschuldigung, aber auf Grund des Umweltschutzes, verkaufen wir heute unseren Treibstoff erst ab 18.00 Uhr abends. Sie können sich aber selbstverständlich mit Zeitschriften und Spirituosen eindecken!“

Aber nach den Feiertagen ist vor den Feiertagen und keine Nachrichten sind ja bekanntlich gute Nachrichten. Denn so sieht es momentan auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, kurz DIW. Denn gerade deren „Nicht-Prognose“, gibt uns allen etwas Hoffnung. Eine genaue Prognose zum Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr gab das DIW, wie angekündigt nicht ab. Sie erwarten aber zum Jahreswechsel ein Ende der scharfen Rezession. Für Anfang 2010 komme eine leichte Belebung als realistisches Szenario in Sicht, erklärte DIW-Chef Klaus Zimmermann. Am ehesten sei von einer "sehr schwachen und langsamen Erholung" auszugehen. Zum sich abzeichnenden Ende der Talfahrt tragen aus Sicht der DIW-Forscher die weltweiten Konjunkturprogramme bei. Vor allem sprechen aber die niedrigen Rohstoffpreise und die dadurch sinkende Inflation für eine graduelle Erholung der Weltwirtschaft, so die Aussagen der führenden DIW-Köpfe.

Und hier würde ich gerne mal Eure Meinung dazu hören. Meint ihr die Abwärtsspirale kommt in den nächsten Wochen und Monaten zum erliegen, oder steht uns das dicke Ende noch bevor?

Zum Schluss wieder der obligatorische Kulturtipp, diesmal geht es um Musik. Ich habe mir die Tage das Album „Kennzeichen D“, welches bereits das 3. Soloalbum des begnadeten Songwriters der „Fanta4“ heruntergeladen. Thomas D (nicht verwechseln mit Thomas Z) hat einmal mehr ein recht gelungenes Werk, teils rockig, teils leise, aber immer recht stimmig geliefert. Mein Favorit ist das Lied „Neopyhta“, welches er für seine Tochter geschrieben hat, das aber textlich prima auf uns alle passt: „Du bist allein in deinem Kopf und dein Herz klopft und hält dich am Leben Und nun steh auf, geh aus, geh spielen und lauf Deinem Traum entgegen“ Mir gefällt bis auf zwei von 18 Liedern, das Werk insgesamt sehr gut. Deshalb gebe ich mühelos 5 von 5 Herzen!

Soviel für heute. Kennt ihr eigentlich das Gegenteil von Ostern? Ganz einfach: Western!!!

Goodbye…

Donnerstag, 9. April 2009

Ein wildes Leben, aber ein Wild leider nicht mehr am leben!

Zuerst einmal wünsche ich Euch allen eine frohe Ostern. Zumindest ab Sonntag, denn der Karfreitag ist ja ein kirchlicher Trauertag. Also erholt Euch alle die paar Tage und lasst es Euch gut gehen. Bei mir begann Ostern erst mal mit einem riesen Schock, aber dazu mehr am Ende des Blogs.

Die Krise schafft momentan nicht nur Verlierer sondern auch Gewinner. Während sich die Lage um den Automobilbauer Opel immer mehr zuspitzt, fängt Ford in Köln an Sonderschichten durchzuführen. Dank der Abwrackprämie laufen die Bänder auf Hochtouren. Wegen der großen Nachfrage in Deutschland will Ford weitere Sonderschichten in seinem Kölner Werk fahren und die Tagesproduktion erhöhen. Die dort ursprünglich vorgesehene Kurzarbeit entfalle, sagte Ford-Deutschlandchef Bernhard Mattes. Stattdessen sollen in sechs Sonderschichten mehr als 3300 zusätzliche Autos gebaut werden. "Ab dem 20. April erhöhen wir die Tagesproduktion weiter von 1750 auf 1850 Autos", kündigte Mattes an. Falls die Nachfrage weiter steige, könne man mit Sonderschichten und einer erneuten Anhebung der Tagesproduktion reagieren. In Köln werden vor allem, die Modelle Fiesta und Fusion gebaut, welche seit der Einführung der Abwrackprämie besonders begehrt sind.

Bei Opel hofft man indes, auf einen Einstieg des Emirats Abu Dhabi. Denn nach der Beteiligung an Daimler, streben nun die Scheiche einen weiteren Schritt in Richtung Übernahme Deutscher Autobauer an. Zum Glück sind sie nicht auf schnellen Gewinn aus, sondern streben ein ernsthaftes Engagement im Automobilbau an. Sie haben halt begriffen das Autos mehr Komfort als Kamele bieten!

Aber bleiben wir beim Thema Auto, denn gestern Abend kam ich vom IG-BCE Zielgruppenausschuss (darüber demnächst mehr) zurück, und „voila“, da hatte ich schon mein Ostergeschenk: Groß, Braun, Edles Fell und nun leider nicht mehr am leben. Denn kurz bevor ich daheim war, sprang mir auf einer unseren einsamen Landstrassen, eine Hirschkuh ins Auto. Links der Fahrbahn kam sie die Böschung hochgesprungen und sprang mir direkt in die „Schnauze“. Ich konnte gerade noch einen kleinen Schlenker machen, aber erwischte das arme Tier trotzdem noch voll mit der Schnautze Mir selber ist zum Glück nichts passiert, aber das Tier (siehe Titelbild) war vollkommen hin. Das Auto hat natürlich auch weit mehr als ne Beule abbekommen, aber Blech lässt sich immer richten, Scheiß drauf! Hauptsache ich bekam die Kiste zum stehen und das Tier flog halb über das Auto und nicht mitten hinein, das hätte dann wohl anders ausgesehen Nach ner geschlagener Dreiviertelstunde kam dann auch endlich die Polizei und eine weitere Halbe Stunde später der Abschleppdienst, so das ich dann um 12.00 Uhr nachts daheim war (ohne Auto)! So ist das halt im ländlichen Raum!

Was aber interessant war, war folgendes: Ein Auto welches mir just beim Zusammenprall entgegen kam, fuhr einfach weiter. Aber nahezu alle anderen Autofahrer welche an die Unfallstelle kamen, hielten an und fragten ob sie helfen könnten. Egal ob Mann oder Frau und das mitten in der Nacht und mitten im Wald. Also, so schlecht scheint die Gesellschaft nun doch nicht zu sein!!!

Also geniest die Feiertage, das Leben kann ganz schnell vorbei sein!

PS: Wusste schon warum ich mir dem neulich nen neues Fahrrad gekauft habe…