Sonntag, 11. Dezember 2011
Energische Energiediskussionen
Freitag, 15. April 2011
Sofort Austeigen!!! Aber bitte nicht gleich!
Komisch finde ich nur die Aussage, dass man sich auch die Sicherheit der atomaren Endlager anschauen möchte. Denn das ist mir neu, dass es nun „Endlager“ geben soll. Bisher hieß es doch immer, es gebe Weltweit nicht ein einziges Endlager, nur Zwischenlager! Aber was interessiert mich das Geschwätz von Gestern, oder wie soll ich das nun interpretieren?
Bedenklich finde ich dabei nur, dass die EU-Bürokraten in Brüssel dabei vehement weiter am Kohleausstieg 2018 festhalten. Gerade jetzt wäre die Kohle als Brückenenergie zwingend nötig. Aber in Brüssel sitzen ja unsere Vordenker. Vor Jahren haben wir noch über großflächige Stromausfälle im Hightech Land USA gelacht, wetten dass wir da bald ganz ruhig sein werden???
Da passt ja eigentlich mein heutiger Lesetipp ganz gut dazu: „Der Effekt“ von John Birmingham. Zur Story: Ein gewaltiger, für Menschen undurchdringlicher Energieblitz, löscht die nahezu gesamte Bevölkerung der USA aus. Nur ein paar Randstaaten wie Hawaii, Alaska und Washington-Staate werden verschont. Das Militär selber ist gerade in Kuwait stationiert, der Roman spielt zur Zeit des 1. Golfkriegs im Jahre 1991 (der 1. Golfkrieg war ja angeblich der schönste!!!). Wie gehen nun die Amerika selber mit dem Verlust ihrer Heimat und nahezu aller Angehörigen um. Wie sehen die anderen Länder in Europa und vor allem im Islam, die Vernichtung der „Gottlosen“? Ein zwar fiktiver, aber trotz allen knallharter Roman, welcher kein Land so wirklich gut davonkommen lässt. Durch die plötzliche „Un-Balance“ des politischen Gleichgewichts, kommt es beispielsweise schnell in Frankreich zu einem offenen Bürgerkrieg. England riegelt sich ab und verweist alle „jungen“ Einwohner der letzten Generationen des Landes. Und ein gewisser Staat im Nahen Osten, nutzt das Chaos sogar zu einem atomaren Schlag gegen seine Nachbarstaaten. Ein Buch welches sehr knallhart rüber kommt. Die Geschichte des „Effekts“ selber ist zwar seltsam und wird auch nicht im Buch geklärt, da wird es wohl noch die eine oder andere Fortsetzung geben, aber vom politischen Spannungsfeld ungemein unterhaltsam. Mir selber hat‘s gefallen, drum gebe ich als Bewertung: 4 von 5 Energieblitzen.
Soviel erst mal von mir – see you!!!
Sonntag, 20. März 2011
Tanz auf dem Vulkan
Der heutige Blog befasst sich mal mit den derzeitigen Brennpunkten, oder noch besser gesagt "Kernschmelzpunkten" auf der Welt: Japan, Lybien und Sachsen-Anhalt.
Beim Brennpunkt Lybien hat sich nun die internationale Staatengemeinschaft, für militärische Aktionen gegen Muammar al Gaddafi ausgesprochen. Es bleibt vorerst aber nur ein Militäreinsatz von Frankreich, Großbritannien und den USA. Großbritannien selber hat nun gefordert, dass die Führung des Militäreinsatzes möglichst schnell von den USA auf die Nato übergehen soll. Die ständigen Botschafter bei der NATO konnten sich jedoch bei Verhandlungen in Brüssel bisher nicht darauf verständigen. Mehrere Länder äußerten nach Angaben von Diplomaten Bedenken, darunter vor allem China und Russland. Ist sogar verständlich, denn Gaddafi selber hat sich ja mit deutlichen Worten vom Westen abgewendet und eine zukünftige Zusammenarbeit mit dem Osten angekündigt. Bei der Mafia heißt es doch immer: „Blut ist dicker als Wasser!“ Könnte es nun hier heißen: „Öl ist dicker als Blut?“
Brennpunkt Numero Drei: Sachsen-Anhalt: Die derzeit regierende CDU hat laut der ersten Hochrechnung (19.00 Uhr) die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewonnen. Die Christdemokraten um ihren Spitzenkandidaten Reiner Haseloff kommen demnach auf 33,1 Prozent. Bei der Wahl 2006 hatte sie übrigens noch 36,2 Prozent erreicht. Die SPD, die seit 2006 als Juniorpartner zusammen mit der CDU regiert, landet fast unverändert bei 21,3 Prozent.
Die Linkspartei kommt laut Prognose auf 23,4 Prozent. Das wären 0,7 Prozentpunkte weniger als bei der vergangenen Wahl 2006. Die Grünen legen wegen dem Atomgau erwartungsgemäß deutlich zu: Sie erreichen 6,9 Prozent, das ist ein Plus um 3,3 Prozentpunkte. Sie würden damit nun den Sprung in den Magdeburger Landtag schaffen. Zur Info - Dort waren sie seit 1998 nicht mehr vertreten.
Die FDP sowie die rechtsextreme NPD scheitern demnach an der Fünf-Prozent-Hürde. Die FDP erreicht 3,3 Prozent, die NPD 4,6 Prozent. Sind übrigens pro Partei, immer noch circa 3% zu viel. Mindestens!!!!
