Samstag, 31. Dezember 2011
Jahresabschied
Sonntag, 11. Dezember 2011
Energische Energiediskussionen
Dienstag, 15. Februar 2011
Von Verbindungen, Bindungen und Bindungsproblemen
Wie man laut dem Bericht ausführt, habe der „Apfelkonzern“ im Zuge der Untersuchung die Zusammenarbeit mit drei Zulieferern komplett eingestellt, nachdem diese die Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigten nicht im erwarteten Maße verbesserten. Apple hatte die Überprüfung seiner Zulieferer verschärft, als die dort herrschenden Arbeitsbedingungen breit an die Öffentlichkeit kamen. Die Auftragsfertiger sind in der Regel zwar für viele IT-Unternehmen tätig, allerdings geriet vor allem Apple in die Schusslinie, weil der Konzern mit seinen iPhones und iPads auf einer großen Erfolgswelle reitet.
Bei Besuchen vor Ort wurden beispielsweise 91 Minderjährige gefunden, welche in den Fabriken arbeiteten. Zumindest ein Zulieferer wusste, dass bei ihm Jugendliche tätig sind und sah großzügig über diese Tatsache hinweg. Die Zusammenarbeit wurde daher aufgekündigt. Mit verschiedenen anderen Unternehmen wurden den Angaben zufolge bessere Prüfverfahren und Management-Methoden entwickelt, die zukünftig verhindern sollen, dass Minderjährige mit teils gefälschten Papieren eine Anstellung erhalten.
Generell sollte man aber nicht mit dem Finger nur auf Apple zeigen. Denn die komplette Mobiltelefonbranche bedient sich gerne der Billigarbeiter aus der Ferne. Über die dortigen Verhältnisse und Arbeitsbedingungen, wird gerne großzügig drüber hinweg geschaut, nicht nur in Asien. Hauptsache der Profit stimmt am Ende. Auch bei den Rohstoffen zur Herstellung von Handys sieht es nicht besser aus. Gerade die für die Handyproduktion wichtigen Mineralstoffe, kommen meist aus afrikanischen Krisengebieten und dienen der Finanzierung von blutigen Bürgerkriegen. Man kann auch etwas zynisch sagen: Unsere Mobile Telefonwelt, welche uns immer das Gefühl der grenzenlosen Freiheit vermitteln soll, fußt auf der Unfreiheit der Entwicklungsländer. Wobei das Wort „Entwicklungsland“ hier ja nun mittlerweile sehr mehrdeutig geworden ist!
Aber letzten Sonntag hatten wir hier im Kalirevier übrigens wieder unsere traditionelle Kirchschicht. Das Motto des diesjährigen Gottesdienst war: „Leben und Arbeiten in Afrika und Deutschland!“ Gemeinsam mit vielen Bergleuten und auch Vertretern des afrikanischen Kontinents, stellten wir wieder einen unterhaltsamen Gottesdienst auf die Beine. Anschließend ging es nach der Bergparade in unsere Bürgerhaus zum ebenfalls traditionell gewordenen Tscherperfrühstück. Welches natürlich auch wieder etwas länger als die allgemeine Frühstückszeit ging. Denn wir Bergleut‘ sind ja bekanntlich kreuzbrave Leut‘, welche das Leder vor dem A… tragen und saufen Schnaps! Zumindest steht es ja so im Liedtext vom Steigerlied!!!Dienstag, 26. Mai 2009
Wir gratulieren einer bunten Republik!
Alle feiern gerade 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland, da wollen auch wir uns anschließen, mit einem kräftigen: „Hallo und Guten Tag Deutschland, auf die nächsten 60 Jahre!!!“ Und wenn man mal so zurück schaut, dann sieht die alte Dame ja noch ganz schick aus, oder? Na gut an der ein oder anderen Stelle ist der Lack etwas nachbesserungswürdig, aber die blühenden Landschaften haben ja schon mal geklappt (aber bisserl anders wie gedacht!). Und das es weiterhin „rund läuft“, darauf werden wir Gewerkschaftlich- und Interessenorientierten schon mal das ein oder andere Auge drauf werfen. Hin und wieder werden wir dabei auch mal, ein blaues Auge abbekommen, aber das war in der Vergangenheit schon so und wird wohl auch in Zukunft so bleiben, obwohl man ja gerade jetzt in der Krise merkt, dass wir keine Randgruppe, sondern ein wichtiger Lotse im Bankensturm sind! Also: „Happy Birthday Germany (and zero Points)!!!
Und während Deutschland feierte, ganz besonders letzten Donnerstag die Männliche Bevölkerung, war ja „Vattertach“, habe ich mal jede frei Minute zum Radfahren genutzt und bin innerhalb weniger Tage auf über 300 Kilometer gekommen, die nächsten 2 Wochen sehen aber schon wieder Terminlich etwas knapper aus, aber meine Zeit kommt wieder. Morgen geht es in aller frühe nach Kassel, um sich mit den neuen Änderungen im Rechtsregelwerk zu befassen, anschließend ist um 16.00 Uhr noch Zielgruppenausschuss-Sitzung, hoffentlich bekomme ich diesmal mein Auto heil nach Hause, da ich mir beim letzten mal auf der Rückreise, die Zielgruppe „Rotwild“ ausgesucht hatte…
Aber weg von mir, hin zum DGB. Der hat sich heute in Fulda auch eine Zielgruppe gesucht (und auch gefunden). Und zwar die „Fuldaer Zeitung“, welche laut DGB eine äußerst einseitige Berichterstattung liefert, eine innerbetriebliche Tarifflucht betreibe und letztendlich ein ziemlich unsoziales Betriebsklima aufzuweisen habe (laut DGB). Besonders kritisiert man eine Orientierung des Verlaghauses, welche stark an der Arbeitgeber ausgerichtete Initiative für „Neue soziale Marktwirtschaft“ ist. Die klingt zwar gut, ist aber alles andere als Sozial (So wie die FDP in etwa). Man möchte zwar keinesfalls in die Pressefreiheit eingreifen, fordere aber einen Verantwortungsvollen Umgang mit diesem Grundrecht. Ja, da fallen mir spontan noch so einige Verkündungsblätter ein, denen auch mal so eine Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte!
Bleiben wir beim Thema Kulturtipp, auch gleich bei den schlechten Nachrichten. Die gibt es nämliche für alle von Euch, welche sich auf die Filmfortsetzung des „Da Vinci Codes“ gefreut haben. Muss zwar von vornherein sagen, dass mich besagter Film (und auch Buch) nicht ganz so stark begeistern konnte, so setzt nun die Fortsetzung namens „Illuminati“ noch eins drauf, beziehungsweise drunter sollte man jetzt wohl sagen. Der ganze Film entpuppt sich von vorn bis hinten, als eine krude Verfolgungsjagd quer durch Rom, in der die Protagonisten dann immer, mit einem male in Jahrhunderte alten Kirchen geheime Symbole finden, welche man dann ja scheinbar so circa 4/5 Hundert Jahre lang nie bemerkt hatte. Auch vermag der Film einfach nicht mit den handelten Personen zu überzeugen, zu stark werden von einem Moment zum anderen die Guten zu den Bösen und umgekehrt. Tut mir leid, für einen Film den man am Sonntagabend auf der Couch anschaut mag das ja reichen, aber nicht für einen Kinobesuch. Deshalb kann ich dem Film nur 3 von 5 Brandzeichen geben, recht nett aber mehr auch nicht eben!
Zum Schluss noch was für die Abteilung unnützes Wissen. Wusstet Ihr eigentlich, dass Fahrradfahren sehr gut für die Durchblutung ist? Besonders wenn man mit kurzen Hosen und T-Shirt durch sehr hohe Brennnesseln fährt!!!
…sprech da aus Erfahrung, bis die Tage!


