Zuerst einmal Entschuldigung dafür, dass der Blog nahezu einen ganzen Monat geruht hat. Aber in den letzten Wochen war auf der ganzen Welt, nichts aber auch gar nichts los! Nein, Scherz beiseite, der Grund war einfach mal eine Schreibmüdigkeit meinerseits, ich gelobe in Zukunft wieder Besserung. Also – Der Zeitsonde-Blog geht weiter, versprochen!!!
Doch nun zum Tagesgeschäft: Die Finanzkrise rückt immer näher, beziehungsweise will die Finanzwelt nicht zur Ruhe kommen. Nun schlägt für die „Deutsche Bank“ selber die Sturm-Glocke der Wahrheit. Aufsehen erregte heute eine Milliardenklage aus den USA, welche für einen massiven Kurssturz der Bankaktie und somit des gesamten DAX sorgte. Denn nun sehen die vereinigten Schulden von Amerika, in der Deutschen Bank den Verursacher des Finanzchaos. Grund hierfür wären angebliche zweifelhafte Hypothekengeschäfte. Und im Schlepptau der USA hängt sich sogleich auch das Ver(sch)einigte Königreich mit dran (Wie bei den Kriegseintritten).
Vorstandsvorsitzender Ackermann weißt natürlich diese Vorwürfe als absurd zurück. Mit aller Macht will man sich gegen Klagen im Zusammenhang mit Hypothekengeschäften wehren. Die Deutsche Bank nehme solche Vorwürfe zwar ernst, betonte er. "Wir setzen uns aber dort zur Wehr, wo wir gute Gründe haben. Die sollen uns beweisen, dass Betrug im Spiel ist." Ackermann verwies vor allem darauf, dass bei der Dokumentation von Hypothekenunterlagen heute andere Maßstäbe angelegt würden als noch zu den Hochzeiten auf dem US-Häusermarkt. Darauf eine Klage aufzubauen, sei die Suche "nach dem letzten Strohhalm", sagte Ackermann.
Tja, Leute man muss ja den Herrn „A“ nicht unbedingt lieben – Aber ich glaube hier hat er sogar mal voll und ganz Recht! Also stellt euch schon mal darauf ein dass demnächst die Amerikaner einmarschieren werden. Nach Al – Qaida, Bin Laden, Saddam Hussein, der Fidele Castro und anderen Terrorverdächtigen, ist nun ein weiterer „Schläfer“ enttarnt worden: „J. Ackermann aka Jusuf Bin Sparen“!!!
Kleiner Tipp an den US-Geheimdienst: Am Gardasee sitzen da noch ein paar von der „Achse des Bösen“! In irgendeinem (Zum-) Winkel…
Aber genug Finanzpolitik. Der DGB hat sich gerade wieder dem leidigen Thema Hartz-IV angenommen. Die umstrittene Reform mit neuberechneten Regelsätzen und einem Bildungspaket für bedürftige Kinder erfüllt nach Ansicht des DGB nicht die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts. Der DGB stützt seine Ansicht auf zwei im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung erstellten Gutachten.
Die Gutachter werfen darin der Regierung in ihren Expertisen methodische Fehler bei der Neuberechnung der Regelsätze für Hartz-IV-Empfänger vor. Demnach wurden für die Berechnung der neuen Regelsätze falsche Vergleichsgruppen und ein zu geringer Konsumbedarf angesetzt.
Gutachter Münder, der Rechtswissenschaftler an der TU Berlin ist, nannte es im Grundsatz legitim, dass bei der Neuberechnung das Existenzminimum angesetzt wurde. Es sei aber vergessen worden, die in verdeckter Armut lebenden Haushalte - die darauf verzichten, ihnen zustehende Sozialleistungen zu beantragen - statistisch herauszurechnen. So würden sich systematisch zu niedrige Regelsätze ergeben. Außerdem falle der aktuelle Hartz-IV-Regelsatz alleine deshalb um knapp sechs Euro im Monat zu niedrig aus, weil der Mobilitätsbedarf nicht angemessen und intransparent ermittelt worden sei. Auch der Konsumbedarf sei falsch berechnet worden.
Wie können es denn auch noch die Hartz-IV Empfänger wagen zu konsumieren?! Denke mal das Problem liegt da wo ganz anders. Nämlich darin, dass man sehr genau weiß, dass dieses Geld nicht für ein lebenswürdiges Leben ausreicht. Aber wie soll man Sozialgeld anheben und gleichzeitig das Thema Mindestlohn, bzw. Branchentarife außer Acht lässt? Schon heute verwischen sich die Grenzen von tatsächlichen Mindestlohn und Sozialhilfebeziehern!
Wo isser nu? Nu isser weg! Herr Sarrazin hat nun seinen Rückzug aus seinem Amt als Bundesbankvorstand angetreten. Über die Äußerungen von ihm, die dazu geführt haben und auch sein Buch werde ich hier nicht schreiben. Sicherlich hat er mit der ein oder anderen Grundsatzdiskussion über „missglückte“ Immigration nicht unrecht, aber solche Aussagen wie Erblich bedingte, oder gar Genetische Unterschiede?! Nein danke, sowas hatten wir in diesem Land schon einmal!!!
Aber nun kann man sehen, wie ein Herr Sarrazin wirklich tickt. Er bekommt zwar für sein früheres Ausscheiden (das was er so sagt kann man auch als „Ausscheidungen“ betrachten), aber dankt der Hilfe des Bundespräsidialamts, welches scheinbar auch auf schnelle Abwicklung bedacht ist, nun eine recht „staatliche“ Pension. Laut einem mit den Verhandlungen betrauten Bundesbanker kassiert er nun 1000 Euro mehr im Monat, insgesamt so ganze 10.000€. Die Notenbank habe Sarrazin zunächst angeboten, für seine 17 Monate im Amt eine Pension ohne Abzug zu zahlen, wenn er sich freiwillig zurückziehe. Nun bekomme er aber eine Pension, wie sie ihm erst am Ende der regulären Laufzeit seines Vertrags im Jahr 2014 zugestanden hätte. Ziemlich treffend zitierte dazu eine Führungskraft der Bundesbank: „Der ist vom Stamme Nimm!“
Man könnte ja jetzt so denken: „Ja und, soll er doch das Geld bekommen, andere sahnen ja auch immer sehr gut ab!“ Richtig, aber: Hat nicht gerade Herr Sarrazin der sogenannten armen Unterschicht, Gier und Abzockmentalität vorgeworfen? „150 Euro im Monat sind zum Leben völlig ausreichend!“, kam übrigens auch mal von seinen Lippen. Aber mit seiner Pension brauch er ja nun nicht nach seinem eigenen Hartz IV Kochbuch zu kochen. Hier hätte er doch mal wirklich die Möglichkeit gehabt Vorbild zu sein, anstatt so schön in unser aller Geldbeutel zu greifen. Aber Abzockmentalität scheint nur bei Hartz IV Beziehern zu gelten. Herr Sarrazin hat scheinbar auch ein Gen-Problem. Nämlich das „Auf-die-Bank-Gen“!!!
Und ich gehe nicht auf die Bank, sondern ins Kino. War die Tage in dem Film „Die Expendables“ von und mit Sylvester Stallone. Muss mal im vornherein sagen, das ich den Film eigentlich nur aufgrund seiner Darstellerriege sehen wollte und von Anfang an keine sonderlich großartige Handlung erwartet hatte. Aber ich habe mich getäuscht, die Handlung ist gar nicht mal so schlecht. Klar liegt der Kernpunkt des Filmes auf Action, Action und nochmal Action, aber was anderes hat man ja auch gar nicht erwartet. Trotzdem spielt sich jeder Schauspieler schön in die Materialschlacht ein, mit etwas mehr Selbstironie, wie sie Beispielsweise Perfekt in der „Sly-Arnie-Szene“ vorkam, hätte ich dem Film die Höchstwertung gegeben. So gebe ich im aber immer noch 4 von 5 Smith & Wesson’s, mir hat der Film prima gefallen und wer ne schöne Handlung sehen will, der kann ja sich was anderes Anschauen. Also Männer: Rein gehen!!!
PS: Hallo Jay, neues Auto? Was denn nun? Lass mal raten: Ein Ford mit ‘nem ST am Ende?!
Der Karneval oder Fasching, je nach dem wo man halt wohnt, ist nun endlich vorbei. Nun können alle Männer in den verschiedenen Vereinen, ihre Hosen wieder anziehen und müssen sich nicht mehr als Frauen verkleidet, in den Faschingshochburgen lächerlich machen. Das war nämlich schon seit „Charlies Tante“ mit Peter Alexander schon mehr als ausgelutscht! Aber ich habe mir selber geschworen, dieses Jahr mal nicht über das, ach so närrische Treiben abzulästern, zumindest vorher.
Und hinterher brauch ich auch nicht viel zu schreiben, da ja nun die ganzen Parteien, heute ihren politischen Aschermittwoch zelebrieren. Und ob dies nun heute bei der SPD, der CDU und CSU, den Grünen oder den Linken war, einer war überall dabei. Zwar nicht persönlich, dafür aber als Zielscheibe, nämlich unser Lieblingsaußenminister Westerwelle. Gerade wegen seinen Äußerungen über die aktuelle Hartz IV Debatte, lässt immer mehr vermuten, dass er damit nur von der derzeitig mehr als schlechten Regierungspolitik abzulenken versucht. Aber wie sagte heute sein Koalitionskollege Seehofer über seine Drohung „Er könne auch anders!“: „Da wackeln die Alpen, da schäumt der Chiemsee. Aber keine Angst, das ist kein Tsunami, das ist nur eine Westerwelle."
Wie seht ihr diese politisch Nadelstiche? Als längst gerechtfertigte Vorwürfe, oder aber auch nur Ablenkungstaktiken? Aber eines ist sicher, er ist der erste Außenminister, der wegen seiner Innenpolitik seine politische Laufbahn riskiert!!!
Was aber absolut kein Karnevalsscherz ist, ist das der billig Discounter „Lidl“ nun für einen Mindestlohn plädiert. Ob dies aber nun wirklich aus reiner Nächstenliebe geschieht, ist wohl mehr als fraglich. Vielmehr scheint man nun das „St. Florians Prinzip“ anzuwenden, denn nach denn ganzen Negativ-Schlagzeilen der letzten Zeit, greift man nun zum gewerkschaftlichen Rettungsring. Denn es ist wohl kein Geheimnis mehr, dass sich die ganze Billig-Discounter-Branche so weiter runter „Es Lebe Billig“ Gewirtschaftet hat, sieht man nun (hoffe ich) ein, das nun klare Lohnregelungen auf Bundesebene geschaffen werden müssen, damit auch die Konkurrenz die selben Lohn-Schwierigkeiten zu spüren bekommt!
Zum Schluss aber wieder mal nen DVD/ Blue-Ray Tipp: „Outlander“ von Howard McCain, handelt von einem (menschlichen) Außerirdischen, welcher mit seinem Raumschiff im Jahre 709, mitten in einem Wikingerkrieg abstürzt. Aber er kommt nicht alleine, sondern in seinem Gepäck hat er ein monströses Alien. Nun gilt es gemeinsam mit den „Eingeborenen“ auf die jagt des „Drachen“ zu gehen. Eigentlich nur ein B-Movie, mit relativ unbekannten Hauptdarstellern, aber auch Ron Perlman (Hellboy, Der Name der Rose) in einer Nebenrolle. Ich gebe dem Film ganze 4 von 5 Wikingerschilden, denn er ist eine gut gemachte recht nette, aber auch nicht allzu anspruchsvolle Abendunterhaltung.