Freitag, 23. September 2011
Himmelhoch jauchzend, am Boden betrübt!
Sonntag, 21. November 2010
Keine Panik auch im Terror
Nun scheint der weltweite Terror auch bei uns angekommen zu sein, denn aus Sorge vor einem islamistischen Terroranschlag noch vor Weihnachten gelten in ganz Deutschland ab sofort härtere Sicherheitsvorkehrungen. Bundesterrorminister Thomas de Maizière warnte am Mittwoch in Berlin vor einem Anschlag Ende November. Damit nannte der Minister erstmals einen konkreten Termin. Zum Schutz der Bevölkerung soll nun auf Flughäfen, Bahnhöfen (auch Stuttgart 21?) und auch an den Grenzen strenger kontrolliert werden. Also liebe Terroristen, bzw. Terroristinnen: Gegen den Nacktscanner nützt Verschleierung nur wenig! Experten befürchten derweil, dass neben dem Berliner Reichstag auch Weihnachtsmärkte Ziel eines Anschlags sein könnten. Dabei sind doch gerade unsere Weihnachtsmärkte selber, schon immer die reinsten Terrorzentren gewesen. Wolle Glühwein saufen???
Bundeskanzlerin Merkel verfällt derweil wieder mal in ihre „die Zeit heilt alle Wunden“ Phase, will heißen, dass wir alles ruhig aussetzen. Kann sie ja ruhig tun, ist ja schon seither in ihrem Kanzlerinnenamt von genügend „Schläfern“ umgeben! Doch Spaß beiseite, denn nun zeigt sich immer mehr die Schattenseite unserer Auslandseinsätze, denn das ständige nachbeten von US-Positionen gegenüber dem Iran hilft nicht wirklich. Festzustellen ist, dass Deutschland seine langjährige Reputation und guten Ruf, gerade im mittleren Osten auf dem Altar amerikanischer Großmachtgelüste geopfert hat. Die Zeiten wo gerade unsere deutschen Diplomaten als ehrliche Mittler in der Region mit offenen Armen empfangen wurden sind dank Merkel, Westerwelle und Co. leider vorbei, oder seht ihr das etwa anders?
Der Papst hat nun auch etwas „Terrormilde“ walten lassen und erlaubt nun in Ausnahmefällen, zum Beispiel wegen Aids-Gefahr, das benutzen von Kondomen. Hut ab sage ich dazu, oder besser Mitra ab. Das scheint ja mehr als ein Quantensprung der Katholischen Kirche zu sein, denn damit erlaubt man ja nun erstmals Geschlechtsverkehr, rein zur Freude und nicht einzig und allein zu Fortpflanzungszwecken. Ob Ratzfatz der Erste, wohl neulich hier im Blog nachgelesen hat?
Übrigens war ich am Freitag mit einer kleinen Abordnung unseres Bergmannsvereins im Erfurter Rathaus eingeladen. Grund war eine Geburtstagsfeier des Erfurter Bergmannsverein „Ludwig Otto Krug von Nidda“. Und ebensolcher wäre am Freitag 200 Jahre alt geworden. Auf dem obigen Bild schaut er übrigens den Rednern vom Bilde aus über die Schulter. Ludwig Otto ist wohl den meisten von euch eher unbekannt, gilt aber in Kreisen von Bergleuten des Salz- und Kalibergbau als wegweisender Pionier, schaut doch mal bei Wikipedia nach, schon sehr interessant der Mann.
Und nun noch ein Geburtstagsglückwunsch nach Silicon Valley, Kalifornien. Denn Windows wurde diese Tage 25 Jahre alt. Wusstet ihr eigentlich warum diese Programm eigentlich Windows heißt? Ganz einfach: Nach zu häufigen Problemen mit dem ein oder anderen Anwendungsfehlern, möchte man sich ab und zu auch mal aus den selbigen stürzen!
Hat eigentlich schon mal jemand die Terrorbedrohung durch Microsoft überprüft???
Dienstag, 9. November 2010
Keine Gleichstellung im Himmelreich?
Bin gerade im Netz neben den gerade allgegenwärtigen Berichten über den Castor-Transport, über eine ganz andere, dafür aber sehr kuriose Nachricht gestolpert:
Aber jetzt mal auf den Punkt gebracht: Die angloamerikanische Kirche, welche ja eigentlich eine Splittergruppe der katholischen Kirche ist, ist genauso wenig wie ihre große Schwester, im Heute angekommen. Sie predigen vom Himmelreich, aber sehen einfach nicht was hier auf Erden Sache ist. Und Papst Benedikt, beweist wieder einmal mehr, dass die Kirche mit seiner Wahl zum Papst, die Chance zu einer dringenden Reformation bzw. Neuordnung verpasst hat. Geht ja auch erst seit knapp 500 Jahren so, kann also nicht mehr lange dauern!
Aber wie habe ich damals gesagt: Da wird schon mal ein deutscher Papst und dann nennt er sich Benedikt der 16.! Das wäre doch mal ne Chance gewesen: Papst Horst der Erste. Oder Ratzfatz der Alemanne.
Fazit: Die amerikanische anglikanische Gemeinde, kurz „AAG“, nicht mit dem allgemeinen Gleichstellungsgesetz, kurz AGG“ verwechseln, da liegen nämlich im wahrsten Sinne des Wortes (irdische-)Welten dazwischen.
Und um mal beim anfänglichen Thema Castor-Transport zu bleiben, welcher übrigens vorgestern Nacht auch bei uns im Kreis durchmarschiert ist. Was geht eher zu neige? Die atomare Strahlung der Castor-Behälter, oder der Starrsinn in den Köpfen der katholischen Kirche? Ich befürchte ersteres, oder wie seht ihr das???
Wisst ihr warum das Erdloch im thüringischen Schmalkalden in so einem Rekordtempo wieder verfüllt wurde? Die hatten Angst, dass man gleich die Gelegenheit wahrnimmt und das Loch als Atomares-Endlager nutzt!!!
Nur mal am Rande, wegen dem Rücktritt von Finanzminister Schäuble’s Pressesprecher Michael Offer. Da gab’s heute an der Arbeit ne‘ rege Diskussion darüber, ob man jemanden darauf hin eigentlich so einfach rausschmeißen kann. Das „ist“ nämlich ein Rausschmiss mehr oder weniger, auch wenn der Mann, Gott sei Dank (evangelisch gemeint), dadurch nicht auch seinen Beruf im Finanzamt verliert. Nach seinem öffentlichen Anschiss letzte Woche vor laufender Kamera (siehe „Youtube“), hat er nun um seinen Rücktritt gebeten. Lassen wir mal dahingestellt sein, ob die Kritik von Herrn Schäuble berechtigt war, so was macht man als Chef nicht. Und schon gar nicht vor anderen Leuten!!! Der Rücktritt ist wohl eher ein Aufhebungsvertrag im gegenseitigem Einverständnis. Eine Kündigung selber setzt nämlich eine Abmahnung voraus, welche im Zusammenhang mit der Kündigung steht und relativ zeitnahe zurückliegen muss. Außerdem muss eine Kündigung stets dem Betriebsrat zur Kenntnis vorgelegt werden, damit er bei einer ungerechtfertigten Kündigung Bedenken äußern kann. In diesem Fall könnte er der sofortigen Kündigung (also Fristlos) zuerst einmal widersprechen, da sie sozial vollkommen ungerechtfertigt ist. Deswegen als Lesetipp, heute das Betriebsverfassungsgesetz und dort besonders der §102 Absatz 2 und 3 BetrVG!!! Wäre wohl mal Zeit im Bundestag einen Betriebsrat zu gründen, der darf übrigens schon ab einer Betriebsgröße von 5 Personen gewählt werden (§9 BetrVG). Als erstes hatte dann nämlich der Herr Schäuble eine Abmahnung verdient, aufgrund seines gelinde gesagten unsozialen Verhaltens. Politiker haben mal so nebenbei bemerkt auch eine besondere Vorbildfunktion!!!
Da war wohl der Herr S., mit dem falschen Fuß aufgestanden (das bitte nicht kommentieren)...
Donnerstag, 5. Februar 2009
Personalgespräche, Personenkreise und Himmel… und Zwirn!
(Bahnhof Himmelreich im Schwarzwald)
Die Wirtschaftskrise lockt ja nun kaum noch mit neuen Schreckensnachrichten. Aber nun kommt neben der Krise, was neues auf uns zu: Personaldebatten auf höchster Ebene und dort besonders, die Diskussionen über die Fähigkeit(en) der Entscheider.
Fangen wir mal von vorn an. Einer unser Lieblings-Arbeitgeber, Herr Mehdorn ist mal wieder politisch und sozial Entgleist, so kennen wir ihn eben. Auch die Bahn reiht sich nun in den Zug der Mitarbeiter-Beobachter mit ein. Erst waren es "nur" 173.000 Mitarbeiter, die die Bahn im Rahmen ihrer Korruptionsermittlungen überprüft hatte. Jetzt gibt es neue Berichte über einen noch massenhafteren Datenabgleich im (noch) Staatskonzern: 2005 soll die gesamte Belegschaft (circa 220.000) überprüft worden sein. Bahnchef Hartmut Mehdorn gerät nun mal wieder unter Druck, aber diesmal werden die Forderungen nach seinem Rücktritt immer lauter.
Auch der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dieter Wiefelspütz, schließt eine Ablösung Mehdorns nicht mehr aus. Angesichts der Meldungen über die Überprüfung sämtlicher Mitarbeiter sagte er: "Wenn das so wäre, wird sich Herr Mehdorn nach einer neuen Tätigkeit umsehen müssen."
Man kann jetzt wirklich sagen, dass sich Herr Mehdorn, im wahrsten Sinne des Wortes, immer mehr aufs Abstellgleis begibt. Aber falls er es vorher doch noch schaffen sollte, seinen umstrittenen Börsengange der Deutschen Bahn durchzusetzen, wissen wir wenigstens, wofür dann das Kürzel „DB AG“ stehen wird: „Die Beobachten Auch Gewerbliche!“
Und noch jemand zeigt uns momentan immer mehr, dass er wahrhaftig nicht mehr auf unserer Welt zu weilen scheint. „Wir sind Papst!“, so ging noch vor gar nicht allzu langer Zeit, ein Jubelschrei durch die Republik. Viele haben sich damals gefreut, dass ein Deutscher nun das Oberhaupt der Katholischen Kirche ist. Aber kaum einer der Jubelten hat wohl damals gesehen, dass damit die Konservative Kirche, ihre Chance zur Modernisierung, erneut massiv verpasst hatte. „Ratz-Fatz der Erste“, wie ich ihn mal hier nennen möchte, war und ist halt ein Hardliner der Mittelalterlichen Sorte.
Selbst von seinen Kardinälen und Bischöfen erntet er mittlerweile nur noch Kritik und Unverständnis. Doch Papst Benedikt XVI. äußert sich nicht zu seiner umstrittenen Entscheidung, vier zum Teil stark umstrittene Bischöfe zu rehabilitieren. Kritiker vermuten, der Papst wolle seine Kirche auf einen streng konservativen Kurs einschwören.
Gut, dass nun der Vatikan selber auf die Missgeschicke reagiert hatte. Schlecht aber, wie sie reagiert haben. Benedikt XVI. hätte bei der Generalaudienz, wo ihm Massen von Gläubigen zujubeln, mit drei Sätzen die Angelegenheit Williamson regeln können. Stattdessen ging er mit keinem Wort darauf ein. Sondern das Staatssekretariat veröffentlichte wenige Stunden später die Anweisung an Williamson, die Leugnung des Holocausts zu widerrufen, öffentlich und unmissverständlich. Aber dass sich der Vatikan darauf zurückzog, der Papst habe seine Ablehnung jeglicher Holocaust-Leugnung schon so klar es geht bekundet, wirkte ja nun wirklich weltfremd. Denn die Frage war doch längst, warum ein Holocaust-Leugner überhaupt zurück in die Kirche geführt werden soll. Vielleicht sollte man in der Katholischen Kirche, demnächst als „Pflichtfach“ Geschichte der jüngeren Gegenwart, einführen!? Denn eines der geleugneten „Lager“, liegt nicht weit von mir entfernt und ist unter dem Namen Buchenau, in das dunkelste Kapitel Deutsche Geschichte eingegangen! Wird höchste Zeit, dass da mal der „Oberste Chef“, nen Machtwort mal redet!!!
Da wir ja gerade beim Thema Himmelreich sind, wollen wir das beim heutigen Kulturtipp auch bleiben. Und zwar möchte ich euch heute die zwei Bücher „Mars“ und „Rückkehr zu Mars“ von Ben Bova empfehlen. Der erste Roman, erzählt die Geschichte der ersten bemannten Marsmission und schildert in sehr gut geschriebener weise, die technischen und auch menschlichen Schwierigkeiten, eines solchen Unternehmens. Zum Beispiel, dass es allein aus finanziellen Gründen, niemals einem Land alleine gelingen würde, solch ein Wagnis auf die Beine zu bekommen.
Der zweite Band, handelt von der zweiten Mission, wenige Jahre später und einer unglaublichen Endeckung dort. Die ich hier aber nicht verraten möchte, da dieser Band noch spannender als der erste geschrieben ist. Als Bewertung, gebe ich beiden Romanen, 5 von 5 Sternen, da ich alle beide damals, in einem Rutsch verschlungen hatte und das bei jeweils circa 700 Seiten, pro Roman!!!
Macht’s gut und Glückauf ihr Leut´!



