…scheißegal, es wird schon gehen… Ich will Spaß. Ich will Spaß, ich will Spaß!!!
So sang bereits 1982 ein Sanges-Künstler namens Markus, zu schönsten „Neue Deutsche Welle Zeiten“. 3 Mark 10, nun in Euro circa ´nen Euro und 55 Cent, also: Eins fünfzig!!! Dies hat man damals noch als absoluten Blödsinn abgetan, auch wenn zur selben Zeit eine noch relativ neue Partei, nämlich die Grünen, genau dies schon gefordert hatten. Tja gestern Nacht bin ich noch gegen 23.30 Uhr, an einer geschlossenen Tankstelle vorbei gerauscht (ohne Spaß). Im Halbdunkeln konnte ich nur schemenhaft auf der Anzeigetafel, irgendwie ein „1.56,9€“ erkennen. Dachte noch so: „Ach ist bestimmt Super Plus!“
Dachte ich! Heute Morgen um 6.30 Uhr, fuhr ich an besagter Tankstelle wieder vorbei (Lassen wir mal das Thema Ruhezeiten außer acht). Und siehe da – Piffendeckel!!! War nämlich der Preis für Super und Normal Benzin. Find ich nun auch Super, denn Normal ist das definitiv nicht.
Ja aber wir müssen ja nun alle die Krise, welche der Staat Lybien auf dem Ölmarkt ausgelöst hat, nun mit bezahlen. Dumm ist nur, dass Lybien mit circa 77 Millionen Tonnen am Weltölmarkt, gerade mal auf den 18. Platz der wichtigsten Erdölexportierenden Länder liegt. Oder anders ausgedrückt, Lybien macht gerade mal 2% am Ölmarkt aus. Zum Vergleich, die Nummer Eins, ist und bleibt Russland mit circa 495 Millionen Tonnen, also sogar noch vor Saudi Arabien (460 Mill.To)!!!
Aber so ist das nun mal, wenn man in einer Welt lebt, welche nicht mehr nach real existierenden Fakten gesteuert wird. Vielmehr zeigt sich erneut die hässlich Fratze der Gewinngier von Spekulanten und Kapitalmonopolisten, um nur mal die wichtigsten zu nennen. Wer aber nun wirklich glaubt, dass nun der Staat lenkend eingreifen würde, was eigentlich seine Pflicht ist, dem sei gesagt: „Tut mir leid, du bist ein kleines Dummerchen!“
Warum auch sollte der Staat nun eingreifen? Er selber verdient ja nun besten daran selber mit. Ich erinnere: Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer, Ökosteuer und letztendlich auch noch Mineralöl-Bevorratungssteuer!!! Außerdem kann er nun somit die immer maroderen Kassenlöcher stopfen. Rasen für die Rente, wurde mal gesagt. Glaubt mal nicht, dass damit auch nur ein Schlagloch mehr gestopft wird! Zumindest kein Loch in der Straße, andere Löcher schon! Aber eins sag ich euch: So lange das so weiter geht, fahre ich nicht mit meinem Auto nach Lybien – Versprochen!!!
Aber nun mal Spaß beiseite. Ich finde es langsam wirklich nicht mehr Lustig, was hier in Deutschland abgeht. Der Betrug ist sowas von offensichtlich, wird aber letztendlich von uns allen mitgetragen. Wie heißt es doch immer so schön? „Die Leute müssten mal auf die Straßen gehen! Scheinbar wachen „Die Leute“ aber wirklich erst auf, wenn sie im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße „GEHEN“ müssen, weil fahren von keinem Normalverdiener mehr Bezahlt werden kann. Mit dem Thema e10 möchte ich hier erst gar nicht anfangen, was auch immer mehr Umweltschützer von der Wirksamkeit bezweifeln.
Versteht mich nicht falsch; ich bin voll und ganz für Umweltschutz und weiß auch, dass sich das Zeitalter der fossilen Energien langsam aber sicher zu Ende geht. Aber diese Preistreiberei hat nichts, aber auch gar nichts mit Umweltschutz oder gar Verknappung zu tun!!!
Ich hoffe nur, ich habe diese Woche unseren Vertrauensleuten etwas Energie mit auf den Weg geben können. Habe nämlich von Montag bis Freitag, einer bunten Truppe unseres Felsens in der Brandung, dem Bindegliedes zwischen Betriebsrat und Belegschaft, wieder mal die Wichtigkeit ihres Aufgaben, aber auch ihrer Verantwortung, sowie die Wichtigkeit des Ehrenamtes, rübergebracht. Besonderer Gruß geht an Professor Prott, für seine Thematik „Ehrenamt“.
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Vielen Dank dafür sowohl an den Herrn Professor, aber auch an alle Teilnehmer. War ne Super Woche, welche echt Freude gemacht hat!!!
Bis bald mal wieder…
Unser Herr Verteidigungsminister wird nach den Plagiatsvorwürfen bezüglich seiner Doktorarbeit, immer mehr zum Selbstverteidigungsminister. Karl Theodor zu Guttenberg weißt aber weiterhin alle Vorwürfe von sich, er sei "gerne bereit zu prüfen, ob bei über 1200 Fußnoten und 475 Seiten vereinzelt Fußnoten nicht oder nicht korrekt gesetzt sein sollten und würde dies bei einer Neuauflage berücksichtigen", erklärte Guttenberg in Berlin. "Und sollte jemand auf die Idee kommen zu behaupten, Mitarbeiter meiner Büros hätten an der wissenschaftlichen Erarbeitung meiner Dissertation mitgewirkt, stelle ich fest: Dies trifft nicht zu. Die Anfertigung dieser Arbeit war meine eigene Leistung." Nun hat er aber vorerst einmal, auf die Nennung seines Doktortitels verzichtet. Bin mal gespannt ob er daraus auch unbeschadet herauskommt, was wohl diesmal nicht ganz so einfach sein wird. Aber wollen wir wetten, dass in der nächsten Zeit noch so einige andere Doktortitel in Frage gestellt werden?
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Aber eitel Sonnenschein herrscht seit gestern Abend bei jemand ganz anderem, und der hat keinen Doktortitel! Gratulation an unserem ehemaligen Bundesarbeitsminister Olaf Scholz, für seinen grandiosen Wahlsieg bei der Hamburger Bürgerschaftswahl. Die SPD selber sieht sich nun nach der absoluten Mehrheit wieder im Aufbruch, bei der CDU herrscht nach dem größtem Wählereinbruch seit jeher, absolute Katerstimmung und unsere „streng in der Wirklichkeit verankerte“ FDP sieht sich nachdem sie die „5%-Hürde“ geradeso geknackt haben, sogar wieder Rückenwind!!! Ich denke mal, dass dieses Jahr noch die eine oder andere Wahlüberraschung anstehen wird. Die SPD hat zumindest in Hamburg gezeigt, das eine Rückkehr zur alten Stärke möglich ist. Nun gilt es, sich auch Bundesweit auf alte Stärken zu besinnen, nämlich als die Partei der Arbeiterinteressen. Also Glückauf Genossen!
Aber Global gesehen ist nicht eitel Sonnenschein. In Nahost brennt es politisch immer mehr. Nachdem die Aufstände in Ägypten zum Regierungsrücktritt, oder besser Flucht gesorgt haben, gehen die Menschen in immer mehr Ländern auf die Straße. Besonders schwer scheint die Lage derzeit in Lybien zu sein, wo nach inoffiziellen Angaben, beim Protest gegen Machthaber Muammar al Gaddafi bereits über 320 Menschen ums Leben gekommen sein sollen. Ich sehe gerade im Fernsehen (19.10 Uhr) das sein Sturz gerade unmittelbar bevorstehen soll. Hoffentlich gehen die Unruhen im Morgenland weitgehend friedlich aus und fordern nicht noch mehr Opfer. Wichtiger ist aber noch vielmehr, dass es auch wirklich zu einem politischem Umschwung kommt und nicht schon die nächsten Diktatoren in den Startlöchern stehen, wie es bereits in den 70’er Jahren im Iran und Irak geschehen ist.
Die Unruhen haben nun sogar spürbare Auswirkungen auf die Sportwelt. Denn erstmals in der Geschichte der Formel 1 ist ein WM-Rennen aus politischen Gründen abgesagt worden: Wegen der blutigen Unruhen in Bahrain haben die Organisatoren den für den 13. März im Königreich vorgesehenen Saisonauftakt gestrichen. Das Rennen soll aber möglicherweise nachgeholt werden (fragt sich nur im welchem Jahr! Und werden die Fahrerpunkte dann auch zurückgerechnet?).
Bin diese Woche übrigens wieder unterwegs, eine Woche lang, einen Haufen unserer Vertrauensleute zu Schulen. Hat irgendwie auch was mit Unruhe-Bekämpfung zu tun. Nicht das ich hinterher auch noch gestürzt werde ;-)!!!
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Ist sowieso mal interessant, wo diese ganzen Direktoren denn nun so alles hin flüchten werden. Vielleicht an den Gardasee? Dort könnten sie dann ja mit unserem Herrn Zumwinkel gemeinsam Karten kloppen!!!
…und Tschüss…
Der schlechthin als Top-Trendsetter geltende Computer, IPod, IPad und IPhone Hersteller Apple hat heute eine interessante Überprüfung seiner Komponentenhersteller in Fernost vorgelegt. Über Monate hinweg, hat man seine Geschäftspartner hinsichtlich der Arbeitsbedingungen der zumeist in Süd-Ost Asien beschäftigten Menschen unterzogen. Nun veröffentlichte das Unternehmen seinen Bericht über die Ergebnisse der Untersuchung. Demnach attestiert man insbesondere dem Auftragshersteller Foxconn, der bereits im letzten Jahr wegen einer Reihe von Selbstmorden in der Belegschaft in die Schlagzeilen geraten war, eine Entwicklung zum positiven hin (Naja, schlimmer ging wohl nimmer!). Apple erarbeitete laut eigenen Aussagen, vor Ort mit seinem Team Vorschläge, wie die Arbeitsbedingungen und die psychologische Betreuung von Beschäftigten verbessert werden können. Infolge dessen wurden in den Werken von Foxconn beispielsweise Gesundheits-Zentren eingerichtet, die rund um die Uhr besetzt sind.
Wie man laut dem Bericht ausführt, habe der „Apfelkonzern“ im Zuge der Untersuchung die Zusammenarbeit mit drei Zulieferern komplett eingestellt, nachdem diese die Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigten nicht im erwarteten Maße verbesserten. Apple hatte die Überprüfung seiner Zulieferer verschärft, als die dort herrschenden Arbeitsbedingungen breit an die Öffentlichkeit kamen. Die Auftragsfertiger sind in der Regel zwar für viele IT-Unternehmen tätig, allerdings geriet vor allem Apple in die Schusslinie, weil der Konzern mit seinen iPhones und iPads auf einer großen Erfolgswelle reitet.
Bei Besuchen vor Ort wurden beispielsweise 91 Minderjährige gefunden, welche in den Fabriken arbeiteten. Zumindest ein Zulieferer wusste, dass bei ihm Jugendliche tätig sind und sah großzügig über diese Tatsache hinweg. Die Zusammenarbeit wurde daher aufgekündigt. Mit verschiedenen anderen Unternehmen wurden den Angaben zufolge bessere Prüfverfahren und Management-Methoden entwickelt, die zukünftig verhindern sollen, dass Minderjährige mit teils gefälschten Papieren eine Anstellung erhalten.
Generell sollte man aber nicht mit dem Finger nur auf Apple zeigen. Denn die komplette Mobiltelefonbranche bedient sich gerne der Billigarbeiter aus der Ferne. Über die dortigen Verhältnisse und Arbeitsbedingungen, wird gerne großzügig drüber hinweg geschaut, nicht nur in Asien. Hauptsache der Profit stimmt am Ende. Auch bei den Rohstoffen zur Herstellung von Handys sieht es nicht besser aus. Gerade die für die Handyproduktion wichtigen Mineralstoffe, kommen meist aus afrikanischen Krisengebieten und dienen der Finanzierung von blutigen Bürgerkriegen. Man kann auch etwas zynisch sagen: Unsere Mobile Telefonwelt, welche uns immer das Gefühl der grenzenlosen Freiheit vermitteln soll, fußt auf der Unfreiheit der Entwicklungsländer. Wobei das Wort „Entwicklungsland“ hier ja nun mittlerweile sehr mehrdeutig geworden ist!
Aber letzten Sonntag hatten wir hier im Kalirevier übrigens wieder unsere traditionelle Kirchschicht. Das Motto des diesjährigen Gottesdienst war: „Leben und Arbeiten in Afrika und Deutschland!“ Gemeinsam mit vielen Bergleuten und auch Vertretern des afrikanischen Kontinents, stellten wir wieder einen unterhaltsamen Gottesdienst auf die Beine. Anschließend ging es nach der Bergparade in unsere Bürgerhaus zum ebenfalls traditionell gewordenen Tscherperfrühstück. Welches natürlich auch wieder etwas länger als die allgemeine Frühstückszeit ging. Denn wir Bergleut‘ sind ja bekanntlich kreuzbrave Leut‘, welche das Leder vor dem A… tragen und saufen Schnaps! Zumindest steht es ja so im Liedtext vom Steigerlied!!!
Heute mach ich es mir mal ganz einfach, denn ich habe in der neuen IG-BCE Mitgliederzeitschrift „Kompakt“ einen sehr interessanten Artikel gelesen, welchen ich euch nicht vorenthalten möchte. Die Redakteure der Kompakt mögen mir den geistigen Diebstahl verzeihen, aber hier nun der Artikel:
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„Unsozialer Verleih“
„In der Bundesrepublik blüht der Menschenhandel“, schreibt die Gewerkschaftspost 1980. Doch gemeint sind nicht etwa kriminelle Schlepperbanden, sondern Leiharbeit. Die Missstände in diesem Bereich waren so gravierend, dass der damalige Arbeitsminister Herbert Ehrenberg ein Verbot der Leiharbeit in der Baubranche empfahl. Doch auch in der Metall- und Chemieindustrie wurden Leiharbeiter beschäftigt. Sie waren dabei so gut wie Rechtslos. Bei Krankheit erhielten Leiharbeiter keine Lohnfortzahlung, Krankheit galt bei einigen Firmen sogar als Arbeitsverweigerung und hatte die Kündigung zu folge. Gekündigt wurde auch, damit Weihnachts- und Urlaubsgeld nicht bezahlt werden musste. „Praktiken die schlicht als kriminell zu bezeichnen sind“, bewertet die Zeitung der IG Chemie-Papier-Keramik. Doch die Schuld lag nicht nur bei den Verleihfirmen, vor allem die Unternehmen profitierten: Sie hielten die Stammbelegschaft niedrig und mussten für die Leiharbeiter keinen Tarif zahlen.
Mit dem Beschäftigungsverbot von Leiharbeit im Bausektor 1982 verbesserte sich die Lage der Leiharbeiter. Doch heute - 30 Jahre später – geht der Trend wieder in die andere Richtung: Leiharbeit boomt wie nie zuvor.
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So der Originaltext im Kompakt-Magazin. Näheres findet ihr unter: www.kompakt.igbce.de
Und wo stehen wir heute nun genau? Bei mittlerweile circa 1 Millionen Beschäftigten in der Leiharbeiter-Industrie. Mindestlöhne sind immer noch in den meisten Branchen ein Tabuthema, welche man meidet, wie der Teufel das Weihwasser. Man könnte auch sagen das man vor 30 Jahren verpasst hat, die Saat am Aufgehen zu verhindern und nun überwuchert sie uns nahezu. Wird Zeit das die Politik gemeinsam mit den Gewerkschaften da mal ein Wirtschaftsblaukorn entwickeln, um die Leiharbeit auf das richtige Maß zu beschneiden, nämlich um Auftragsspitzen abzufedern!!! Vergessen oder was??? Aber mal sehen was die Gewerkschaft in 30 Jahren über Leiharbeit so schreibt.
Ich setzt es dann wieder hier rein ;-)!!!
Der Kulturtipp, befasst sich heute auch mal mit dem Thema „Menschenübel“. „Tagebuch der Apokalypse“ von J.L. Bourne. Eine Weltweite Epidemie hat die meisten Menschen in willenlose Zombies verwandelt, welche nun auf der Suche nach Menschenfleisch, Jagd auf die wenigen Überlebenden machen. Der Autor hat das Buch als eine Tagebuch-Aufzeichnung geschrieben, was das Lesen ungemein spannend macht. Krass geschrieben, wie sich die Welt aus der Sicht der Überlebenden abzeichnet. Anfangs eine Art Grippevirus, welches in China ausbricht, schnell aber eine Globale Pandemie. Selbst der Versuch, der Seuche durch Atombombenabwürfe her zu werden, scheitert. Das Buch ist wirklich „schrecklich-faszinierend“, man merkt das der Autor selber ein U.S.-Marine ist, jeder Schritt in dieser Welt ist genau überlegt und militärisch durchgeplant. Mir selber hat das Buch sehr gut gefallen, deshalb vergebe ich 5 von 5 „Gehirne“ und freue mich schon auf die Fortsetzung, welche im April erscheint.
(Jahrestagung der NPD)
Soviel von mir erstmal. Wisst ihr eigentlich warum Rechtsradikale keine Angst vor Zombies haben brauchen??? Ganz einfach: Zombies jagen nur Menschen mit Gehirn!!!
Normalerweise freuen wir einfachen Arbeitnehmer uns immer, wenn wir hören dass eine Branche Neueinstellungen plant, oder gar die Gehälter steigen. Aber bei einer gewissen Branche bin ich da leider, im Moment nicht ganz so enthusiastisch. Denn gerade knapp 2 Jahre, nachdem die Banker an der Wallstreet, beinahe die ganze Finanzwelt in Flammen gesetzt hatten, gehören sie nun auch schon wieder zu den Spitzenverdienern dieser Welt.
Denn nach einer Erhebung des Wall Street Journal, haben die 25 größten Banken dort im Jahr 2010, die Rekordsumme von 135 Milliarden Dollar an ihre Mitarbeiter gezahlt. Das sind knapp sechs Prozent mehr als 2009, damals wurden „nur“ 128 Milliarden Dollar ausbezahlt. Im Krisenjahr 2008 war die Summe kurzzeitig sogar auf 112 Milliarden Dollar geschrumpft. Heute aber verdient ein einzelner Banker im Schnitt wieder 141.000 Dollar. Die US-Banken haben, nachdem das Geschäft wieder angesprungen ist (!!!), ihre ausgedünnten Mannschaften nach und nach aufgestockt. Vor allem in Manhattan macht sich derzeit die Welle an Neueinstellungen bemerkbar: Der Wohnungsleerstand geht zurück, die Mieten steigen. Also wieder fleißig in Immobilienfonds investieren!
Aber Vorsicht, denn die Gehaltsschere klafft je nach Arbeitgeber weit auseinander. Erfahrene Wertpapierhändler oder Spezialisten für Firmenzusammenschlüsse (das sind die schlimmsten) kratzen an der Millionenmarke, einfache Mitarbeiter von Geschäftsbanken müssen mit fünfstelligen Gehältern auskommen. Goldman Sachs zum Beispiel, hat jedem seiner Mitarbeiter im vergangenen Jahr im Schnitt 431.000 Dollar gezahlt, der schlechter verdienende Rivale Morgan Stanley nur 257.000 Dollar. Ist ja damit fast schon eine H4-Bank, müssen wir da nicht wieder ein bisschen Geld rein pumpen???
Ein kleines bisschen scheinen aber auch die Banken gelernt zu haben, denn die Finanzfirmen stecken ein knappes Drittel ihrer gesamten Erträge in die Lohntüten ihrer Mitarbeiter. Und anders als vor der Krise bekommen die Banker mittlerweile einen größeren Teil ihres Gehalts fest oder in Aktien, die sie erst in einigen Jahren zu Geld machen dürfen. Früher waren übrigens Bonuszahlungen auch für kurzfristige Gewinne an der Tagesordnung. Die neue Regelung soll nun die Jagd nach Boni eindämmen und die Risikobereitschaft senken. Seht ihr, ich sag’s ja immer wieder: „Alles wird gut!“ Dann kann jetzt halt mal so mancher Wertpapiertiger, seiner liebsten statt einen Ferrari nur ne Schachtel Ferrero kaufen, die armen Schweine!
Nun seit langer Zeit aber wieder mal ein Kinotipp: „Tron – Legacy“, knapp 30 Jahre nach dem Disney Kultfilm, erscheint nun die Fortsetzung. Wirken die damaligen Computereffekte für heutige Verhältnisse geradezu lächerlich, kommt der neue Streifen nun perfekt durchgestylt daher. Die Story selber setzt genau am ersten Teil an und führt die fantastische Computerwelt konsequent wieder, was nach einem dritten Teil schreien lässt. Der Soundtrack selber ist bombastisch und bekleidet den Film nicht nur, sondern teils wirkt es als wenn der Film um die Musik herum geschrieben wurde. Aber unbedingt in 3D ansehen, nach Avatar der erste Film welcher auch wirklich wieder den 3D-Effekt im Kino rechtfertigt! Also mich hat der Film super unterhalten, deshalb die Höchstwertung von 5 von 5 „Discs“!!!
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See you…
Die Autobranche boomt, derzeit sogar so sehr, dass die Zulieferindustrie aber, besser genannt Automotive, dem Boom selber aber auf Halbgas hinterher fahren muss. Deshalb werden bei Volkswagen am kommenden Montag die Werke in Wolfsburg und Emden still stehen. Der Grund liegt bei den Zulieferern, denn diese haben Probleme, die hohe Nachfrage zu bedienen. Diese ist so groß, dass es in der Produktionskette jetzt kurzfristig hakt. Im Wolfsburger Stammwerk wie auch am Standort Emden dürfen sich die Mitarbeiter deshalb am kommenden Montag über einen außerplanmäßigen freien Tag freuen (bezahlt oder unbezahlt?). Damit soll den VW-eigenen Komponentenwerken, aber auch den externen Zulieferern Gelegenheit gegeben werden, den Lieferrückstand aufzuholen. Unter anderem fehlen sogar komplette Motoren.
Und wie Volkswagen kämpfe derzeit die gesamte Automobilbranche mit Lieferengpässen. Auch Daimler-Chef Dieter Zetsche äußert sich derzeit ungewohnt kritisch. "Die Lieferindustrie ist insgesamt sehr angespannt." Aufgrund der hohen Nachfrage seien die Kapazitäten in der Zulieferindustrie sehr gut ausgelastet. Anders als Volkswagen hat der Stuttgarter Autobauer bislang allerdings keine Probleme, die Produktion am Laufen zu halten. Auch bei BMW gebe es derzeit keine Pläne, die Produktion zu stoppen. Es gebe zwar gelegentlich Engpässe, diese könnten aber bislang ohne Schwierigkeiten überbrückt werden, sagte ein Sprecher der bajuwarischen Motorenwerke.
Nun zeigt sich die böse Schattenseite, des von den ach so weißen Managern doch so gepredigte „Just in Time Management“. Man hat halt über Jahre hinweg, immer mehr Lagerkapazitäten ausgelagert, aber auch ganze Produktionszweige abgeschafft. Offizieller Grund: Lagerkosten; Inoffiziell hat man damit aber auch über Jahre hinweg die Zulieferer bei den Produktpreisen drangsalieren können. Nun bleibt halt das rollende Lager, immer mehr in den Schlaglöchern hängen. Vielleicht lernt man ja mal was daraus, glaub’s aber nicht wirklich. Bin mal gespannt wann auf dem ersten Auto steht: Designed in Gerany, assembled in China! Ist nur noch ne Frage der Zeit, wetten? Schaut doch mal auf die Rückseite eines Ipod, Iphone gar Ipad, da steht sowas nämlich schon lange!!!
Aber es gibt auch eine gute Nachricht. Der fränkische Spielzeughersteller Playmobil, im übrigen ein Familienunternehmen, hat derzeit alles andere als Mobilitätsprobleme. 507 Millionen Euro erlöste der „Püppchenbauer“ im vergangenen Jahr, und damit ein Plus von sieben Prozent. Playmobil hat somit erstmals die magische Umsatzschwelle von 500 Millionen Euro überschritten. Für den Spielzeughersteller aus dem fränkischen Zirnsdorf ist es damit das elfte Erfolgsjahr in Folge. Rund 100 Millionen Figuren hat Playmobil im Jahr 2010 produziert, insgesamt wurden sogar bereits 2,4 Milliarden Männchen hergestellt. Mit acht Prozent Marktanteil ist Playmobil übrigens hinter Lego die Nummer zwei auf dem deutschen Markt. Die Erlöse der Brandstätter-Gruppe, zu der außer Playmobil noch der Pflanzentopfhersteller Lechuza gehört, betrugen 2010 knapp 560 Millionen Euro (plus 7,9 Prozent). Die Mitarbeiterzahl stieg auf 3250, davon arbeiteten 1780 in Deutschland. Gratulation dazu erstmal, aber der Erfolg ist ja auch kein Wunder, wenn sogar unsere Bundeskanzlerin mit ihrer Playmobil-Frisur schon seit Jahren kostenlos Werbung mach!!!
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Ach übrigens werkelt derzeit VW, ja massiv am 1 Liter Auto – Das wär ja dann mal das erste Auto was weniger schluckt wie so mancher Fahrer selber…
Gestern fand bei uns daheim, im osthessischen Schenklengsfeld, wieder unser traditionelles IG-BCE Neujahrstreffen statt. Unser Bezirksleiter Friedrich Nothelfer konnte dieses Jahr insgesamt über 900 Gäste begrüßen. Neben den Vertretern aus Politik & Wirtschaft, war es auch wieder ein munteres zusammentreffen, vieler Betriebsräte, Vertrauensleute, Ortsgruppenmitgliedern und vielen anderen „betrieblichen Akteuren“. Hauptrednerin dieses Jahr, war Edeltraut Glänzer vom geschäftsführenden Hauptvorstand der IG-BCE.
Ihre Rede traf voll auf den Nagel und schilderte gekonnt unsere heutigen Problembaustellen:
"Heute können wir sagen: Der Aufschwung ist da, die Konjunktur ist kräftig und robust. Und wir wissen: Dieser Aufschwung ist nicht vom Himmel gefallen, sondern ist ganz besonders auch unser Verdienst. Unser wichtigstes Ziel in der Krise war, Massenentlassungen zu verhindern. Das ist unser Aufschwung und dieser Aufschwung muss sich auch für die Beschäftigten auszahlen. Jetzt geht´s um uns, wir erwarten als die Gewerkschaften mehr Lohn und Sicherheit für die Beschäftigten.“ Edi Glänzer forderte in ihrer Rede die Anhebung von Spitzensteuer und Reichensteuer, stärkere Besteuerung von Kapitalerträgen, eine Umsatzsteuer für Transaktionen auf den Finanzmärkten sowie eine Debatte um mehr Leistungsgerechtigkeit in der Steuerpolitik. Die Schieflage im Steuersystem müsse nun endlich korrigiert werden, erklärte Edi Glänzer.
Weiße Worte, nun wissen wir was wir dieses Jahr also zu tun haben, auf geht’s! Umrahmt wurde die Veranstaltung übrigens wieder von einer unserer 3 Bergmannskapellen. Diese Jahr waren es die Gesangskollegen der Bergmannskapelle Unterbreizbach, welche uns aus 900 Kehlen wieder das Steigerlied entlockten – schööönnn!!!!
Wir fördern den Aufschwung, das ist quasi unser Slogan 2011. Gewaltig im Abschwung aber befindet sich derzeit unsere Bundeswehr. Gerade noch vor ein paar Tagen, wurde die Aussetzung der Wehrpflicht beschlossen, oder sollte man nicht besser sagen befohlen. Doch gerade jetzt wo man sich um eine vernünftige Neuausrichtung unserer Verteidigungsarmee bemühen sollte, kommt ein Skandal nach dem anderen auf den Tisch. Ein Soldat welcher nun offensichtlich von seinem eigenem Kameraden, bei Waffenspielchen erschossen wurde, merkwürdige Verhältnisse auf unserem Paradesegelschiff Gorch Fock, ebenfalls verbunden mit dem Tod einer Kameradin und scheinbar geöffnete Heimatbriefe der Soldaten(Stillepost?).
Unser Superminister zu Guttenberg ist momentan wahrlich nicht um seinen Posten zu beneiden.
Er hat nun den Generalinspekteur beauftragt, eine Überprüfung in allen Teilstreitkräften vorzunehmen, inwieweit es in den letzten Jahren und auch jetzt noch Anhaltspunkte für Rituale gibt, die den Grundsätzen der Bundeswehr widersprechen. Ich dachte immer dass diese „Rituale“, der heimliche Grundsatz der BW wären!!! Diese Untersuchungen sollen nun aber zeitnah aufzeigen, welche Konsequenzen sich daraus ergeben müssen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums räumte allerdings ein, dass für diese Untersuchung noch kein detaillierter Zeitplan vorliege.
Ich glaube nicht das sich da wirklich was in den ganzen Jahren seit Bestehen der Bundeswehr geändert hat. Nur die Gesellschaft selber steht nun diesen sogenannten Ritualen sehr viel kritischer gegenüber (Gott sei dank). Aber wenn es nun wirklich zur Bildung einer Berufsarmee kommen sollte, kommen noch ganz andere Diskussionen auf den Tisch. Standortschliessungen, weiterer Verlust von Rüstungsaufträgen, Arbeitsplatzverluste und, und, und. Gar nicht davon zu reden wieviel Flaschenbierhändler nun in ihrer Existenz bedroht sind!
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Lassen wir uns mal überraschen. Und nun: „Computer aus, marsch marsch!!!“
Unser Bundespräsident Christian Wulf hat die Tage, bei der Eröffnung einer Dauerausstellung über die ehemalige DDR Staatssicherheit, kurz Stasi, deutliche Worte gefunden. Anlass der Eröffnung war übrigens der 21. Jahrestag der Erstürmung der Zentrale der Staatssicherheit im Rahmen der friedlichen Revolution in der DDR. Er forderte in seiner Rede von allen Bundesbürgern eine stärkere Auseinandersetzung mit der ehemaligen DDR-Vergangenheit und forderte dass, das SED-Regime nicht nachträglich verharmlost werden darf!
Wulff kritisierte öffentlich, dass es empörend sei, dass ehemalige Helfer der Diktatur ihre einstigen Opfer öffentlich verhöhnen könnten. "Wir müssen ihnen lauter und vernehmlicher widersprechen." Es sei erschreckend, wie verklärend viele Menschen heute im Rückblick auf die DDR blickten und dabei Menschenrechtsverletzungen und Unfreiheit ausblendeten. Ferner kündigte er in Zusammenarbeit mit der Aufarbeitungsstiftung eine eigene Veranstaltungsreihe unter dem Motto "Zukunft der Demokratie" an, bei der Junge Leute Zeitzeugen des DDR-Regimes begegneten. Wulff erklärte dabei, dass es mehr Orte zur Aufklärung und Mahnung geben müsse. Zur Zukunft der Stasi-Unterlagen-Behörde: „Diese habe einen bleibenden Auftrag!“
Deutliche und wahre Worte, denn Unrecht darf nie ungeschehen gemacht werden, geschweige denn Vergessen oder schlimmer noch, verdrängt werden. Aber unter anderem Namen weiter geführt werden, ist auch nicht ok, oder? Denn wie sieht denn nun die heutige Realität aus? Voratsdatenspeicherung, E-Personalausweis, Nacktscanner, unerlaubte Überwachung von Arbeitnehmern, und, und, und!!! Sind wir in Wirklichkeit nicht schon lange bei der Stasi 3.0 angekommen??? Kann mir gut vorstellen, dass in dieser Ausstellung eines Tages noch zum Andenken ein Rollstuhl als Anschauungsobjekt steht!!!
Aber auch die Linkspartei, hat die Woche eine ganz besondere Art von Vergangenheitsbewältigung betrieben. Partei(mit)-Chefin Gesine Lötsch hat die Tage wieder mal unter Beweis gestellt, unter welche Gesinnung manche Parteigenossen weiter segeln. Lötzsch weckte nämlich vergangene Woche mit einem Artikel namens "Wege zum Kommunismus" Gespenster aus uralten Zeiten. Damit lieferte sie die bestmögliche Steilvorlage für alle Kritiker der Linkspartei. Denn wie ich es immer gesagt habe; die Linken sind das Sammelbecken von Sozialutopisten und Altkommunisten!!! Daran wird sich leider nie etwas ändern, wetten dass…!?
Und kommen wir somit auch gleich zur absoluten politischen Gegenseite, zu denn Rechten. Denn bei der NPD, wird die Vergangenheit, bzw. ihren wahren Bestrebungen ganz einfach bewältigt. Die NPD fordert offenbar eigene Spitzenfunktionäre auf, eine weitgehende Verschwiegenheitserklärung zu unterzeichnen. Diese Erklärung verstößt nach Ansicht von Experten gegen das Parteienrecht, denn die NPD droht ihrem Personal bei Zuwiderhandlungen mit drastischen Geldstrafen. In dem Schreiben müssen die Mitglieder des Bundesvorstandes der Kommunalpolitischen Vereinigung der NPD versichern, dass sie keine Mitarbeiter oder Informanten "eines Amtes des Verfassungsschutzes, des Bundesnachrichtendienstes, des Militärischen Abschirmdienstes" oder sonstiger in- oder ausländischer Geheimdienste sind, ansonsten droht eine Strafe von 15.000 Euro. Ja so kann man auch ne marode Parteigasse zu retten versuchen.
Die NPD selber wollte sich dazu natürlich nicht äußern, klar haben ja ne Verschwiegenheitserklärung unterschrieben. Wird langsam Zeit, dass auch dem letzten Verfassungsrichter klar wird, dass man das Grundgesetz nicht auch auf die anwenden sollte, welche es selber abschaffen möchten. Auf Deutsch: Löst endlich diesen braunen Wust auf. „Und zwar zackig“, um es mal in ihrer Sprache zu sagen.
Und ich ziehe mich jetzt schweigend auf das Sofa zurück. Heimlich still und leise…
Der Winter legt gerade eine kleine Pause ein, draußen ist es geradezu Frühlingshaft. Nur bereitet das ganze Tauwetter, gleich die nächsten Probleme. Während bei uns hier im Werratal alles noch relativ harmlos aussieht, sieht es an unserem anderem großen Fluss im Kreis, alles andere als harmlos aus. Die Fulda und vor allem ihr kleiner Nebenfluss, die Haune sind derzeit, zum Teil gewaltig über die Ufer getreten. Wie es aber zum jetzigen Zeitpunkt aussieht, scheint das schlimmste vorüber zu sein und die Pegelstände fallen wieder etwas. Wollen wir hoffen dass es hierzulande generell wieder eine Normalisierung der Pegelstände kommt.
Wo es aber derzeit bei weitem nicht, zur „Normalisierung des Pegelstandes“ kommt, ist die FDP. Steuermann Westerwelle hält weiterhin an seiner Position auf der Brücke fest und verteidigte die Tage, in einer kämpferischen 70 Minütigen Rede, weiterhin seinen Posten. Am Ende gab es dafür sogar 3 Minuten Applaus (na gut, die meisten haben nach ‘ner Minute schon aufgehört, aber unser Guido selber war halt nicht zu bremsen). Aber ich muss schon sagen, wie ich ihn so habe stehen sehen, mit kämpferischen Durchhalteparolen, wildem Gestikulieren und der eigen Glaube daran auf dem richtigen Wege zu sein, ohne auch nur geringe Spur von Selbstkritik, das hatte was. Solche Reden fernab der Realität gab es zuletzt vor circa 70 Jahren in Berlin (Grins). Hat nur noch gefehlt, das er gerufen hätte: „Wollt ihr den totalen Wahlkampf?“
Dumm nur das die FDP weiterhin in der Wählergunst, auf nunmehr unter 4% abrutscht. Aber wahrscheinlich sind nur wir alle zu uneinsichtig, um zu sehen was die FDP doch alles Gutes für uns getan hat?! Ich würde zumindest mal sagen, dass der Flottenadmiral Westerwelle, trotz Hochwasser es geschafft hat, den Lobbyisten-Kutter FDP gewaltig auf Grund zu setzen – auch ne Leistung!!! Aber egal, am 11. April, also vier Wochen vor dem Ordentlichen FDP Parteitag, will das Präsidium sich mit den Landesvorsitzenden treffen. Ob man ihn dann Kielholen lässt? Oder lässt man ihn einfachüber die Planke springen? Oder setzt in auf einer einsamen Insel ab – Westerland??? Was meint ihr, alles klar auf der Andrea Liberalia???
Unterdessen legt die CSU ein Steuerkonzept vor, welches die Bundesbürger um insgesamt 6 Milliarden Euro entlasten soll. Hat das eigentlich nicht auch zuerst die FDP versprochen gehabt. Sollte nun die CSU die besseren „Steuer“-Männer haben??? Naja, dann steht jetzt wohl CSU für: Cash Segel Union!!! Mit Horst Seehofer als Kapitän Ahab: „Da vorn! Der Gelb-Blaue Westerwal, da bläst er!!!“
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Genug gelästert, wünsche euch ein paar trockene Füße!
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PS: Westerwelle als Wal zu bezeichnen, wäre auch nicht reell, ist momentan eher ein Stichling!
Zuerst einmal wünsche ich euch allen, ein frohes neues Jahr! Auf das es alles das bringt, was ihr euch so wünscht. Das Jahr 2011 hat ja heute nun auch gleich mal mit einer Sonnenfinsternis begonnen. Wollen wir aber mal hoffen das es dieses Jahr doch denn ein oder anderen lichten Moment geben wird.
Aber einen lichten Moment auf den wir alle gewartet haben, ist ja nun schon mal nicht gekommen, sondern auf das nächste Jahr verschoben worden. Nämlich die schon ach so lang versprochene Steuervereinfachung. Als Gründe gab ein Sprecher des Finanzministeriums an, dass die Kosten aus dem Steuervereinfachungsgesetz im kürzlich beschlossenen Bundeshaushalt 2011 nicht eingeplant seien (so viel zur sogenannten vorausschauenden Politik!!!). Zudem könnten rückwirkende Rechtsänderungen in einigen Fällen zu erheblichem bürokratischen Aufwand führen (Doppel: !!!).
Was für ein Murks, denn da die Vereinfachung zwar ab 01. Januar gegolten hätte, wäre sie doch trotzdem erst mit der Abgabe der Steuererklärung „nächstes Jahr“ erstmals zur Wirkung gekommen. Deshalb bin ich schon mal auf die Ausrede nächstes Jahr gespannt, was man dann für Gründe gegen die Reform einführt. Hat mal nicht schon vor Jahren ein Politiker gesagt, dass die Steuererklärung so einfach sein muss, dass sie auf einen Bierdeckel passt? Dann soll die Regierung nun gefälligst ihr Bier austrinken und den Deckel dazu, dem Bundesfinanzministerium als Vorlage geben!
Aber passend zum Thema Politik in Deutschland, kommt nun noch einen andere Studie aus der Bertelsmann Stiftung, welche in dieselbe Kerbe haut. Denn in Deutschland geht es nach dieser Studie deutlich ungerechter zu als in vielen anderen Industrieländern. Bei einem Vergleich von 31 Mitgliedsstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) landete es nur auf Platz 15. Besorgniserregend sei vor allem die Kinderarmut in Deutschland, so die Studie. Hierzulande lebten 10,8 Prozent der Kinder unterhalb der Armutsgrenze. Selbst Ungarn (Rang 8) und Tschechien (Rang 13) schnitten in dieser Frage besser ab als Deutschland (Rang 14). Auf Platz eins landete übrigens Dänemark, hier sind lediglich 2,7 Prozent der Kinder betroffen. Aber auch im Bereich Bildung sehen die Forscher Nachholbedarf für Deutschland. Trotz verbesserter PISA-Ergebnisse hängt demnach der Erfolg von Schülerinnen und Schülern hierzulande weiterhin stark davon ab, über wie viel Geld die Eltern verfügen. Die Chancen auf sozialen Aufstieg durch eine bessere Ausbildung seien in Deutschland weiter deutlich geringer als in vielen anderen OECD-Staaten, so die Studie. Die Einschätzung spiegelt sich in diesem Bereich auch im Ranking wider: Deutschland landete mit Rang 22 nur im unteren Mittelfeld.
Ihr seht also neues Jahr – alte Probleme! Ach und dann ist jetzt auch noch in den Eiern Dioxin gefunden wurden. Bis jetzt merke ich aber noch nichts… ;-)
Macht’s gut ihr Leut!!!
Keine Angst, nur der letzte Blog des Jahres 2010. Nächstes Jahr geht es dann wieder weiter. Aber was schreibt man denn nun so am Jahresende? Nur positive Nachrichten wären schön, aber die Themen reißen nun mal nicht ab. Also: „Ab die Post“, oder besser gesagt beschäftigen wir uns mal mit der deutschen Post, über die ja jeder immer so gern schimpft.
Denn die wollen mit der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di, gerade eine Lohnänderung aushandeln. Aber nicht nach oben, sondern nach unten. Sprich die Beschäftigten der Postbranche sollen weniger Geld bekommen. Gründe für die geplanten Sparmaßnahmen seien rückläufige Versandmengen und gestiegener Druck durch zunehmende Konkurrenz: "Die Versandmengen gehen jedes Jahr um zwei bis drei Prozent zurück. Darauf müssen wir reagieren", so die Post.
Veränderungen könne man sich vor allem bei der Arbeitszeit und den Einstiegslöhnen vorstellen. Außerdem setzt der Konzern Parallel zur Briefzustellung, zunehmend auf den Briefversand über die Billig-Tochterfirma First Mail. Welche man laut angaben allein deshalb braucht, damit bei Aufträgen von Kommunen und anderen öffentlichen Kunden überhaupt Angebote abgeben können! Denn bei derartigen Ausschreibungen habe die Post wegen der höheren Löhne keinerlei Chancen, mit den anderen „freien“ Briefdiensten zu konkurrieren.
Anstatt darüber zu diskutieren wie man die Löhne und Gehälter nach unten schrauben kann, sollte man nun doch eher den Druck auf die Politik erhöhen. Wie kann es denn bitte sein, dass ein Traditionsunternehmen immer mehr darunter zu leiden hat, das es sogenannte private Postanbieter gibt, welche sich um das Thema Mindestlohn nicht die Bohne kümmern. Wenn es jetzt nicht der Post AG und Ver.di gemeinsam gelingt die Politik über diesen Missstand aufmerksam zu machen, na dann gute Nacht für die Tarif-Politik in Deutschland. Denn das wäre dann ja wohl wirklich staatlich gefördertes Lohndumping. Aber wundern würde es mich auch nicht…
Mehr möchte ich heute aber nicht mehr hier schreiben. Ich hoffe ihr habt alle ein schönes Jahr 2010 hinter euch gebracht. Auf das 2011 noch besser wird, oder zumindest besser als das bisherige. Wenn ich dieses Jahr hier im Blog jemanden auf die Füße getreten sein sollte, so tut mir das Leid und lag nicht in meiner Absicht. Es sei denn er ist von Beruf ein liberaler Außenminister!!!
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein besonderer Gruß geht an alle meine IG-BCE Bekannten (geschlechtsneutral gemeint), ich freue mich darauf euch nächstes Jahr wieder zu sehen, alle!!!
Die Weihnachtsüberraschung schlechthin kommt derzeit aus China, denn der gerade etwas geschüttelte Euro bekommt starke Rückendeckung aus China. Denn die „kleine familiäre Volksrepublik“ aus Asien, will die EU im Kampf gegen die Schuldenkrise unterstützen.
Beim Spitzentreffen zwischen Europa und China zum Dialog in Wirtschaft und Handel hat der chinesische Vize-Regierungschef Wang Qishan dazu genutzt, Europa seiner Unterstützung bei der Bekämpfung der Schuldenkrise zu versichern. Er sprach sich für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen China und der EU aus. Sein Land habe zudem bereits konkrete Schritte unternommen, um einigen EU-Ländern bei der Bewältigung der Krise zu helfen. Für China ist die EU der größte Auslandsmarkt, umgekehrt ist China der zweitgrößte Markt für die EU.
Klingt ja sehr schön, hat aber nichts mit (christlicher) Nächstenliebe zu tun, sondern ist eigentlich, vielmehr die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Denn noch immer kritisieren vor allem die USA Chinas Währungspolitik und werfen Peking vor, seine Währung künstlich abzuwerten, um sich selbst Exportvorteile zu verschaffen. Wang betonte aber, dass China an seiner vorsichtigen Währungspolitik festhalten werde, um ein stetiges und relativ schnelles Wirtschaftswachstum beizubehalten. Denn sollte sich jetzt China als Euro-Retter einen Namen machen und damit vom Angeklagten in den USA zum Retter in Europa werden, so könnte dies die Rolle des aufstrebenden Riesenreiches neu definieren (zumindest in Europa).
Aber es ist damit eigentlich für jeden etwas dabei, denn ein zweiter Blick auf die chinesischen Aussagen zu Europa, macht die Situation bei weitem deutlicher. Denn Chinas Handelsminister Chen Deming äußerte sich nämlich deutlich vorsichtiger zur europäischen Situation: "Wir verfolgen genau, ob Europas Schuldenkrise sich kontrollieren lässt und werden dabei vor allem darauf achten, was im ersten Quartal des nächsten Jahres passiert!" China werde nun verstärkt verfolgen, ob sich Europas Konsens in der Schuldenkrise und bei der Risiko-Prävention auch in praktisches Handeln umwandeln lässt.
China nun der Retter von Europa, oder doch nur der knallharte (rote) Kapitalist, welcher Europa selber weniger als Handelspartner, sondern nur mehr als eine „Absatzprovinz“ sieht, welche man zwanghaft am Leben halten muss???
Aber egal, dieses Jahr gibt es dann halt mal statt Weihnachtsgans, ne Pekingente! Aber mit Messer und Gabel, ich geb euch Stäbchen!!! Und wenn‘s doch in die Hose geht, können sie ja dann unseren Außenminister als Kantonsleiter bekommen. Dann gibt’s in Peking anstatt Frühlingsrolle, ne Westerwelle!
Zum Abschluss mal wieder nen CD-Tipp. Das französische Elektro-Pop Duo Daft Punk, hat ein neues Album herausgebracht. Und das ist zugleich der Soundtrack des Kinofilms „The Tron legacy“. Ein klanglich recht unterhaltsames Werk der 2 Franzosen. Auf der Special-Edition befinden sich auf 2 CDs über 20 Instrumentale Lieder, welche recht hörenswert rüberkommen. Wer zum Beispiel auf die Musik eines Jean Michel Jarre steht, oder auf Elektro-Pop, dem kann ich das Album nur empfehlen. Mir selber gefällt es sehr gut und ich gebe dem Album 5 von 5 Sternen. Im Übrigen freu ich mich auch schon auf die Fortsetzung des Kultfilms von 1982 sehr!
Das war mein letzter Blog dieses Jahr vor Weihnachten - einen hamma aba noch. Ich selber wünsche euch allen eine besinnliche Zeit. Ich hoffe dass ihr alle mehr oder weniger die Weihnachtsfeiertage mit euern Lieben verbringen könnt, und bei wem das nicht klappt: Beileid mit der Familie!!!