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Dienstag, 3. Mai 2011

Im Wonnemonat Mai…

…bin ich bei der IG-BCE dabei! Und es wart Maie im Ländle, das arbeitende Volke zeigte seine Nöte und Ängste. Dieses Jahr fand die Hauptkundgebung des 1. Mai´s in Kassel statt. Hauptredner Michael Sommer, Vorstandsvorsitzender des DGB, forderte "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit"! 4.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer säumten den Königsplatz in Kassel und forderten einstimmig mehr Fairness und Gerechtigkeit in der Arbeitswelt. Der Königsplatz war geschmückt mit Pavillons der Einzelgewerkschaften sowie kultureller Vereine. Stände mit warmen Speisen und kühlen Getränken bei sommerlichen 24 Grad machten das Rundum-Sorglos-Paket für die Besucher der Maikundgebung perfekt.

Nicht ganz 4000 Besucher (Naja, waren schon etwas weniger), hatten wir hier im Werra-Revier vor Ort. Auch hier gab es an Zahlreichern Maikundgebungen, genügend Forderungen, Proteste, und Hinweise auf Missstände. Bekleidete wurde die Maikundgebung beispielsweise hier in Heringen (Heinzeland) und Philippsthal (Landgrafen) von den Bergmannskapellen der jeweiligen Standorte.

Und nach dem 1. Mai, ist vor dem 1. Mai! Deshalb lässt die GDL gleich wieder Weiterstreiken, ein Konzern nach dem anderen meldet Rekordgewinne – scheut sich dabei aber , diese an die Mitarbeiter auch weiter zu geben, und die Banken melden auch schon wieder neue Gewinnrekorde! Also, man kann auch sagen: Nach der Krise, ist wieder wie vor der Krise! Oder noch besser: Und die marode Finanzwelt dreht sich doch! Aber ich habe heute keine Lust, dazu wirklich meinen Senf abzugeben. Demnächst aber wieder mehr dazu, versprochen.

Aber ich persönlich, habe die Tage eine Nachricht im Netz gelesen, welche mich wirklich etwas gefreut hat. Hat aber rein gar nichts mit Politik oder Gewerkschaft zu tun. Denn Ken Grimwoods wunderschöner Science-Fiction-Roman „Replay - Das zweite Spiel“ aus dem Jahr 1988 soll schon bald verfilmt werden. Für den Film wird dabei Kultregiseur Robert Zemeckis gehandelt, unter dessen Regie zum Beispiel bereits Zurück in die Zukunft entstand. Doch im Gegensatz zu Martys und Doc Browns Abenteuer ist Replay eine ernste Zeitreise-Geschichte. Grimwood stellt die provokante Frage, was man tun würde, wenn man erneut leben könnte und dabei die Fehler, die man machte, kennt. In dieser Situation befindet sich nämlich die Hauptfigur Jeff Winston, der einen langweiligen Job hat und dessen Ehe auch nicht so das Wahre ist.

Winston stirbt am 18. Oktober 1988 in seinem Büro an Herzversagen und erwacht plötzlich im Körper seines Selbst aus dem Jahr 1963, mitten in seiner Collegezeit. Jeff kann sein Leben erneut leben, diesmal kann er alles besser machen. Doch irgendwann ist wieder der 18. Oktober 1988 und Jeff muss bald feststellen, dass sich Tod und Wiedergeburt stets wiederholen. Wer momentan auf der Suche nach was lesbaren ist, dem kann ich den Roman nur wärmstens ans Herz legen, wirklich eines der wunderbarsten SF-Romane. Ich gebe im natürlich 5 von 5 Leben.

…bis denn mal wieder!

Freitag, 5. Februar 2010

Wieder im Land und schon verbrannt ...

Hallo Ihr Lieben, da krabbel ich gerade aus dem Flieger (OK Moggel ich bin schon seit ein paar Tagen wieder zurück) und schon hat einen der Alltag überrollt. Ganz kurz zu Kanada, EINFACH TRAUMHAFT, kann ich nur sagen und werde versuchen 2011 diesmal im Sommer, über den großen Teich zu kommen. Diesmal 3 Wochen mit dem Wohnmobil queer durch die Lande. Nette Leute, schöne Landschaft und gutes Essen (soviel zu den guten Vorsätzen im neuen Jahr aber welcher Irre versucht schon im Urlaub zu Fasten?) Wie schon gesagt hat mich der Alltag ganz schnell wieder eingeholt und was soll ich sagen ich hab’s halt nicht anders verdient. Während im Betrieb langsam alle vor Spannung um die Betriebsratswahl Amok laufen (denn wir haben Personenwahl also ALLES ist möglich) reißen bei mir die Termine rund um den Stadtrat nicht ab. Das ist im übrigen mein Bild für die Kandidatenliste zur BR Wahl und ich steh auf Platz 7 direkt hinter den Freigestellten, ziel ist es für mich diese Position zu halten, mal sehen wo ich am 11.3 dann rauskomm.
Gestern dann der Schock in der Ratssitzung. Unser Kämmerer stellte uns den Doppelhaushalt 2010/2011 vor der mit einer dicken Überschrift zusammengefasst werden kann; „Ganz viel Sparen sonst sind wir ganz schnell in der Haushaltssicherung“, was fast so viel heißt wie Dormagen steht ganz knapp vor der Pleite. OK es gibt einige Kommunen die sind schlechter dran aber auch uns traf es dennoch hart. Viele Sanierungen und Vorhaben müssen in den nächsten Jahren verschoben oder sogar ganz gestrichen werden. Da erscheinen die Tarifstreiks der Verdi für mich zum ersten mal in einem ganz anderen Licht. Habe ich bisher immer nur durch die Arbeitnehmer- Brille geschaut, habe ich jetzt, wenn auch ein wenig Symbolisch gesehen, den kleinen Einblick in die Ecke der Arbeitgeberseite gefunden. Denn jetzt heißt es im Haushalt ist eine Summe X für die mögliche Tariferhöhung eingeplant. Gibt es mehr muss an anderen Stelen diese Summe wieder reingeholt werden, z.B. in der längst fälligen Sanierung eines Kindergartens oder des Ausbaus der Nahverkehrstrecken. Ganz schön verzwickte Lage. Wie seht ihr das denn? Natürlich ist es wichtig eine Lohnsteigerung für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst rauszuholen, jedoch gibt es seit der Wirtschaftskrise und den diversen Übertragungen von Verantwortlichkeiten in die Kommune die ein oder andere die kurz vorm Bankrot steht. Ich hoffe man kommt zu einem Abschluss der sowohl den Arbeitnehmern als auch den Kommunen und Städten entgegenkommt. Morgen werden wir in Köln-Bonn uns dann zu einem kleinen Tarifauftakttreffen zusammenfinden und unsere eigenen Forderungen an die Arbeitgeber und die Tarifrunde 2010 diskutieren. Hier hab ich natürlich wieder meine ureigene IG BCE Brille auf (Oh Verdammt ich fürchte ich werde Schizophren) Mein Kulturtip heute: Ich war leider noch nicht in Holmes aber das hol ich demnächst noch nach. Sonntag hab ich mir den Mädchenfilm „Wenn Liebe So einfach wäre“ angesehen. Geschichte ist kurz beschrieben. Mann nimmt sich junge Geliebte verlässt Frau, heiratet Geliebte und merkt dann nach 10 Jahren was er an der „Alten“ hatte und fängt eine Affäre an. Gut OK für die Storry bekommt er keine Punkte die ist echt lahm aber die Schauspieler sind toll und man lacht sich von der ersten bis zur letzten Minute schier wech. Ich vergebe 4 von 5 Schmunzelpunkten. Heute mal wieder etwas zum Thema unnützes Wissen: Ein südamerikanischer Wissenschaftler hat nach langwierigen und komplizierten Untersuchungen herausgefunden, dass Personen, die sexuell kaum aktiv sind, ihre e-Mails (bzw blogs) mit der Hand auf der Maus lesen. Du brauchst sie jetzt nicht mehr wegnehmen, ist eh zu spät... Ein schönes Wochenende! Read you!

Mittwoch, 15. Juli 2009

Statt feindlicher Übernahme nun feindliches behalten?

Obwohl…? Behalten ist eigentlich schlecht formuliert, drohen man doch die eigene Firma in die Luft zu sprengen. Aber mal von Anfang an, denn hier kommt mal wieder mein „Lieblingssatz“ zu gute: „Die Leute müssten mal auf die Strasse gehen!“ …und als zweites dann immer: „In Frankreich lassen sie sich, das nicht gefallen!“ Stimmt ja auch, nur das in im Lande des Camembert & Baguette, eigentlich zuerst auf die Strasse gegangen wird, danach setz man ich an den Tisch zu einer Verhandlung. Vielleicht liegt deshalb, die Durchschnittliche Gewerkschaftszugehörigkeit dort gerade mal bei 15%, sollte man mal drüber nachdenken?!

Aber nun haben uns die Französischen Nachbarn mal mit ’ner ganz neuen Protestaktion Überrascht, Chefs entführen oder Flüsse verseuchen, kannten wir ja schon. Aber die eigene Fabrik in die Luft sprengen zu wollen, dass ist wirklich neu, denn die mehr als 300 Mitarbeiter des Autozulieferers New Fabris in Chatellerault in Mittelfrankreich sind verzweifelt. Und zu allem entschlossen. Sie drohen, ihr Werk in die Luft zu sprengen, wenn es nicht bis Ende des Monats eine Einigung gibt. Das Werk ist schon seit längerem pleite. Jetzt wollen die entlassenen Mitarbeiter wenigstens eine Abfindung erzwingen: 30.000 Euro pro Kopf. Mit drastischen Methoden, gibt Gewerkschafter Eyermann zu: "Natürlich ist das radikal, aber waren sie nicht auch radikal zu uns? Sie haben uns fallengelassen. Einfach so. Dann werden wir genauso fiese Methoden anwenden wie sie!"

Junge, Junge, dass nenn ich mal Gewerkschaftsarbeit mit Sprengkraft, vor soviel Energie kann ich nur sagen: Hut ab, oder besser mal Baskenmütze ab. Viva la revolution!!! Nur in Frankreich möglich, oder könnte in anbetrachtes der Finanzkrise und des wachsenden Unmutes darüber, hierzulande in Zukunft eine ähnliche Protestaktion bald Realität werden?

Hoffe nur das unsere Politiker etwas mehr unsere Ängste und Nöte ernst nehmen werden und nicht nur auf die Bundestagswahl schauen, danach werden nämlich genug unangenehme Wahrheiten auf den Tisch gebracht, wenn es dann nicht schon in manchen Dingen zu spät ist! Aber eine Politikerin hat ja nun zu spüren bekommen, wenn man sich nicht mit seinen Hausaufgaben befasst. Die FDP-Europaabgeordnete Silvana Koch-Mehrin hat den Sprung ins Präsidium des Europaparlaments nur knapp geschafft. Trotz der Kritik mancher Abgeordneter an ihrer Arbeitsleistung wurde die 38-Jährige zu einer der 14 Vize-Präsidenten gewählt - allerdings erst im dritten Durchgang. Die FDP-Politikerin ist im Europaparlament mehr als umstritten. Viele Abgeordnete werfen ihr vor, mehr in Talkshows und People-Magazinen zu glänzen, als mit Arbeitseifer in den Ausschüssen. Ja, ja, man sollte gerade als Politiker da reden wo es nötig ist und mit Fakten und Kompetenz glänzen!

Ja und während unsere Jungpolitikerin Jenny, im Juso Camp in Ungarn weilt (denke Terrorcamps sind verboten?), muss ich leider hier bleiben, denn Sommerzeit ist ja leider bei mir Sommer-Reparatur-Zeit. Deswegen nutze ich gerade jedes freie Wochenende mit Fahrradfahren, inklusiv Pannenbehebung wie Ihr auf dem obigen Foto sehen könnt. Kommen wir nun aber gleich zum obligatorischen Kulturtipp bzw. Buchtipp: „Maximum Rock’and’Roll – Die AC/DC Biographie“. Ein recht unterhaltsames Werk über den Werdegang der Australischen Hardrocker um das Geschwisterduo Angus und Malcolm Young. Einziger Kritikpunkt am Buch ist, dass zwar sehr ausführlich die Entstehung der einzelnen Alben geschildert wird, man aber sehr wenig persönliches über die Bandmitglieder erfährt, da geben sie nur wenig preis (haben ja recht!). Ich gebe dem Buch als Bewertung 4 von 5 Höllenglocken!

Soviel für Heute, macht’s gut da draußen. Im übrigen werde ich mal in den nächsten Tagen über die Odyssee eines kleinen Druckerproblems schreiben, laßt Euch überraschen!!!

Dienstag, 12. Mai 2009

Wolle Arbeitsstelle kaufen?

Für nur 69 Euro ab nach Indien! Klingt doch toll, für so wenig Geld mal nach Indien fliegen, oder? Nur ist hiermit nicht ein Urlaubsflug gemeint, sondern eine ganze Arbeitsstelle. In Südfrankreich, genauer gesagt in Castres, beim dort ansässigen Textilunternehmen Carreman, hat man dieses „Angebot“ nun einen Teil seiner Mitarbeiter gemacht. Die Firma hat dort rund 90 Mitarbeiter. Ein Mitarbeiter verdient da im Schnitt etwa 1800 Euro im Monat. Doch Carreman hat Probleme. Neun Mitarbeiter sollen entlassen werden. Und da gebe es eben dieses verflixte Gesetz, sagt Firmenchef Francois Morel. Danach müssen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern anbieten, an einem anderen Standort weiterbeschäftigt zu werden - auch wenn der in China, Indien oder Papua Neuguinea liegt.

Morel ist das selbst fast ein wenig peinlich: "Unserer Firma geht es sehr schlecht. Und das Gesetz schreibt uns einfach vor, den Mitarbeitern Alternativen anzubieten, wenn wir andere Standorte haben." Viel lieber würde er mit ihnen weiter zusammenarbeiten. Aber was solle er machen: "Wir haben ein Drittel weniger Aufträge - wie sollen wir da überleben?" Wenn die betroffenen Mitarbeiter nicht auf die Versetzung zur Filiale nach Bangalore eingehen, riskieren sie, ihre Abfindung zu verlieren. Deshalb geht die Gewerkschaft CGT auf die Barrikaden. Denn das Versetzungsangebot müsse glaubhaft sein, sagen Gewerkschaftsvertreter - und das sei bei der Sechstagewoche in Indien für insgesamt nicht mal 70 Euro im Monat nicht der Fall. Für 70 Euro in der Stunde, wäre ich allerdings sogar bereit mit dem Fahrrad dahin zu fahren, denn für Geld würde ich sogar arbeiten!!!

Mehrfach schon hatten französische Unternehmer Mitarbeitern statt Entlassung Arbeitsplätze in der Ferne angeboten. Ein Maschinenbauer im Elsass wollte Arbeiter für 110 Euro im Monat in Rumänien weiterbeschäftigen. Aus der Bretagne sollten Angestellte für gut 200 Euro monatlich in die Türkei wechseln.

Juristen streiten jetzt in Frankreich über den Sinn und die Folgen des umstrittenen Gesetzes. Für die Mitarbeiter der Textilfirma Carreman in Südfrankreich zählt aber noch etwas ganz anderes. Sie empfinden die Offerte ihrer Chefs als persönliche Beleidigung. "Ich habe mich so engagiert und gut gearbeitet. Dafür erwarte ich ein Minimum an Anerkennung - sie hätten sich anders verhalten können!", so ein Mitarbeiter der Firma.

Warum ich so ausführlich darüber schreibe ist folgender Grund: Wie ich auch, werdet Ihr doch sicher auch immer von Euren Kollegen „Aufgeklärt“, wie dämlich wir Gewerkschaften hier alle sind und wie schön die Franzosen, doch immer gleich auf die Strasse gehen und sich nichts gefallen lassen. Klärt mal Eure Kollegen darüber auf, das wir doch alles in allen die besseren Sicherungsgesetze haben, weil wir immer erst verhandeln und erst auf die Strasse gehen, wenn uns nichts anderes mehr übrig bleibt und nicht umgekehrt, wie in Viva la France!!!

Aber bleiben wir auch beim Kulturtipp, beim Thema „andere Welten“! Sonntagabend habe ich mir mal wieder einen Kinobesuch gegönnt. Der neue „Star Trek“ lud zum anschauen ein (sorry Lars). Was Regisseur Christopher Nolan mit „Batman begins“ geschafft hat, nämlich einen kompletten Neustart einer etablierten Serie, dass hat nun auch J.J. Abrams mit Star Trek geschafft, für die älteren unter Euch „Raumschiff Enterprise“ Die Produzenten forderten damals beim Thema Neustart der Serie, nur unter der Bedingung, dass der Film mit einem Erdbeben beginnt und sich dann langsam steigert. Das ist Abrams vollkommen gelungen, obwohl ich selber noch nie ein großer Fan von Star Trek war, muss ich sagen einer der unterhaltsamsten SF-Filme der vergangenen Jahre. Super gemacht, geile Effekte und so ganz nebenbei auch ne gute und teils wirklich humorvolle Story. Ich freue mich jedenfalls schon auf einen zweiten Teil, bei dem ebenfalls noch Abrams im Regiestuhl sitzt und gebe den Film 5 von 5 Warps!!!

Bis die Tage.

Beam me up, Scotty…

Sonntag, 15. Februar 2009

Quis custodiet ipsos custodes!

Man, man, man, war das ne Woche. Will nur hoffen, dass jetzt mal ein paar ruhigere Tage kommen, wird wohl aber eher nicht so werden. Doch der Reihe nach:

Am Dienstag haben wir zum großen Warnstreik aufgerufen. Grund war die immer mehr ins stocken zu geratene Tarifverhandlung. Da das Angebot der Arbeitgeberseite alles andere als zufrieden stellend war, sahen wir nun den Zeitpunkt gekommen, um mal ordentlich Dampf vor dem Werkstor zu machen. Innerlich hatten wir ja schon gehofft, dass uns unsere Kollegen dabei unterstützen werden. Aber was dann los war, hat selbst uns kühnsten Hoffnungen noch überstiegen. Knapp 500 Mitarbeiter standen auf einmal mit uns Betriebsräten, vor dem Werkstor und unterstützen unseren Kampf für bessere Löhne. Damit hätte die Arbeitgeberseite sicherlich nicht gerechnet, dass trotz derzeitiger Kurzarbeit, die Kumpels bereit sind, für bessere Löhne auf die Regennasse Strasse zu gehen!

Dermaßen gestärkt fuhren wir dann am Mittwochmorgen, zur 3. Verhandlungsrunde nach Baunatal, um uns in eine zähe und extrem schwierige Verhandlung zu begeben. Wieder erwarten, kam dort dann nach vielen langen Stunden, spät Abend gegen 22.00 Uhr, dann doch noch eine Einigung zu Stande. Und die kann sich wirklich sehen lassen:

Ab dem 01. Februar werden alle Löhne und Gehälter um 100€ angehoben, bei einer Laufzeit von 11 Monaten. Ab dem 01. Januar 2010, werden die Löhne und Gehälter um nochmals 75€ angehoben, bei einer Laufzeit von weiteren 8 Monaten. Zulagen und ergänzende Regelungen werden analog der Vergütungserhöhung angehoben. Somit haben Mitarbeiter in der sogenannten „Ecklohngruppe 4“, eine durchschnittliche Lohnerhöhung von knapp 4,5% (plus Zulagen). Die Ausbildungsvergütung, wird je nach Lehrjahr, auf bis zu 900€ (4. Lj. Untertägig) erhöht.

Dieses sehr gute Ergebnis, wäre ohne die zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, welche sich an unseren Protestaktionen beteiligt hatten, sicherlich nicht möglich gewesen. Also, vielen, vielen Dank an Euch!!! Das einzige was nicht schön war, war die Heimfahrt dann Mittwochnacht. Im Schleichtempo ging es durch das dickste Schneegestöber, über die total vereisten Autobahnen und Landstrassen, so dass ich dann mal gegen 23.30 Uhr, endlich wieder zuhause angekommen war. Um dann früh morgens wieder zur Sonder BR-Sitzung zu erscheinen, um das Ergebnis zu verkünden (gähn)!!!

Samstagmittag, saß ich dann nach eifrigen Schneeschippen und Hof freimachen, daheim in der Bude und fing dann endlich mal an Flyer für unseren Vertrauenskörpervorstand auszudrucken, zuschneiden und mit je einem Speicherstick (1Gigabyte) zu bekleben. Das hatte ich schon seit Wochen vor mir her geschoben, war da nicht mal was mit ner „Eilig-/ Wichtig-Tabelle“??? Was wir mit den Sticks bzw. Flyern vorhaben, darf ich Euch aber hier nicht verraten, nur soviel es kommt dem ein oder anderen Kollegen zu gute.

Aber Samstagabend hab ich mir dann mal eine kleine Auszeit gegönnt,...!

Zum Schluss wieder mal einen Kulturtipp. Diesmal kein Buch oder Film, sondern mal was anderes, nämlich einen Comic. Ich habe mir die Woche mal ein Werk des Comic-Gurus Alan Moore reingepfiffen. „Watchmen“ ein absolutes Meisterwerk mit gigantischen 426 (!!!) Seiten, da ist so mancher Versandhauskatalog dünner. Doch nun zum Inhalt. Wie sieht eine Welt aus, in der es wirklich Superhelden gibt? Vor dem Hintergrund eines Amerikas der 80ziger Jahre, welches den Vietnamkrieg gewonnen hat und der Präsident immer noch Nixon heist, werden die sogenannten Helden immer mehr zum Zerrbild der USA und sich selber. Kein Thema bleibt dabei tabu. So haben die Helden sehr reelle Probleme wie Alkoholsucht, Impotenz, Homosexuallität und, und, und. „Watchmen“ gilt nicht zu unrecht, als das bedeutendste Comic-Meisterwerk aller Zeiten und wurde vom Timesmagazin sogar in die Liste der hundert wichtigsten Romane (!!!) aller Zeiten aufgenommen. Als Bewertung gibt es dafür 5 von 5 Wächter, den werde ich mit sicherheit noch ein oder zwei Mal zur Hand nehmen. Bin jetzt schon mal auf die Filmische Umsetzung gespannt.

Daher auch der Titel, des heutigen Blogs:

„Quis custodiet ipsos custodes! Wer wacht über die Wächter?“

Donnerstag, 29. Januar 2009

Aller Anfang ist schwer!

Aller Anfang ist schwer, oder auch; beim ersten Mal, da tut’s noch weh! Diese Sätze gingen mir, zumindest gestern Abend durch den Kopf, als wir das erste treffen unseres neuen „WFF“ Zielgruppenprojekt hatten. Sicherlich fragt Ihr Euch jetzt: „Was ist dass denn?“ Zuerst einmal „WFF“, hat nichts mit Besteck oder ähnlichen Dingen zu tun, sondern steht für „Werra-Fulda-Forum“! Ziel des WFF-Projekt, ist die Bündelung von Betriebsräten, Vertrauenskörpervorsitzenden und Betriebsratsvorsitzenden, hier bei uns im Raum Hersfeld-Rotenburg, um im Rahmen der IG-BCE, eine geballte Interessenvertretung darzustellen. Man kann jetzt auch sagen, das ist die offizielle und erweiterte Aufgabe, meines Klubb 200 Projektes: „Vernetzung der Ortsgruppenarbeit“. Klingt ja alles schön und gut, da machen sich unser Rechtssekretär und ich Wochen lang, vorher Arbeit, nach dem Motto: Wie geh ich vor, was sind die genauen Aufgaben und wer kommt dann in das geplante Gremium, und wie groß soll das eigentlich sein? Denn zu viele Köche verderben ja bekanntlich den Brei! Und was kam dann? Von 70 schriftlich eingeladenen Personen, waren ganze 23 anwesend und das waren wie es nicht anders zu erwarten war, fast ausschließlich Ortsgruppenvorsitzende (meist 60+). Die eigentliche Zielgruppe, die aktiven und dort vorrangig die Betriebsratsvorsitzenden haben bis auf eine Ausnahme durch Abwesendheit geglänzt!!! Gerade sie sind doch die, die sich immer über zuwenig Informationsfluss aufregen. Was macht man dann, mit den anwesenden? Richtig Aufgaben des Forums, Grundsatzdiskussionen, allgemeine Fragen und Antworten, und Hinweis auf einen neuen Anlauf. Naja, nächste Woche sitzen Bernd Stahl und ich wieder zusammen, um die 2. (verschärfte) Einladung zu formulieren. Hätte auch schon einen Namen für den zweiten Anlauf: „WFF Reloaded – A new hope is born!“ Auf dem obigen Bild, ist im Übrigen das Logo, welches ich für das Forum entworfen habe. Es zeigt ein paar Wahrzeichen unseres Kreises. Aber auch ohne Forum, war wieder mal ne Menge los auf der Welt. Die große Koalition, welche wenn es nach mir ginge, auch nach der Bundestagswahl weiter bestehen würde, sitzt gerade zusammen, um die Managergehälter zu begrenzen (Das übrigens noch vor der Bundestagswahl!). Nach den Vorschlägen der Arbeitsgruppe der Koalition, sollen Manager Aktienoptionen erst nach vier statt derzeit nach zwei Jahren einlösen dürfen. Darüber hinaus soll ein Aufsichtsrat je nach wirtschaftlicher Situation die Vorstandsvergütungen leichter herabsetzen können. Für Fehler soll er künftig stärker als bisher haften. Auch wird nach den Vorstellungen der Arbeitsgruppe in Zukunft der gesamte Aufsichtsrat die letzte Entscheidung über die Vorstandsverträge treffen und nicht, wie derzeit üblich, lediglich ein kleiner Ausschuss. Dann wollen wir der Arbeitsgruppe, mal viel erfolg wünschen, oder wie seht Ihr dass: Richtige Entscheidung, oder überzogenes Zügelanlegen? Zu den Warnstreiks der Bahn, habe ich einfach keine Lust groß was zu sagen. Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn haben die Gewerkschaften Transnet und GDBA die ersten Warnstreiks beendet. Ingesamt hätten sich am Morgen rund 400 Mitarbeiter in Köln, Düsseldorf, Bremen, Hamburg, Berlin, Saalfeld, Magdeburg, Nürnberg und München an den Arbeitsniederlegungen beteiligt, teilten die Gewerkschaften(!!!) Transnet und GDBA mit, die zu den Aktionen aufgerufen hatten. Da ich selber ja, geografisch hinter dem Mond wohne und bei uns nur Güterzüge verkehren, fühl ich mich selber da recht wenig betroffen, wünschen den Gewerkschaftskollegen, nur viel Erfolg. Auch wenn die Zeiten im Moment für viele von uns nicht angenehm sind, sollte gerade jetzt sichergestellt sein, dass jeder Beschäftigte in Deutschland, auch einen Verdienst bekommt, welcher seinen Verdienst wiederspiegelt!!! Heute mal eine neue Rubrik: „Nutzloses Wissen!“: Wusstet Ihr, dass wenn ein Virus, eine Epidemie, oder sonst irgendetwas, 99,9% der Menschheit hinraffen würde, gebe es immer noch 650.000 Menschen auf unserem Planeten. Genug um innerhalb von ein paar Tausend Jahren wieder eine neue Gewerkschaft zu gründen!!!!!

Mittwoch, 28. Januar 2009

28 Millionen Euro... Sylt wir kommen!

Na ja die Idee war wohl wieder nur ein Traum, Sorry Moggel, Susanne und Marco wird leider nix mit dem netten Wohnsitz/ Arbeitssitz im Norden Deutschlands. Jetzt müssen wir hoffen das keiner diese Besch… Zahlen hatte und halt am Samstag abräumen. Am Montag haben wir hier in Dormagen unseren nunmehr 2. Bürgermeisterkandidaten gekürt nachdem unser derzeitiger Bürgermeister (links) und eigentlich Kandidat für die Kommunalwahl am 7.6 aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr zur Verfügung steht. Wir haben in Gerd Trzeszkowski (rechts) jedoch einen mehr als adequaten Ersatz gefunden. Er verkörpert das Soziale Gewissen von Dormagen, ist witzig und weiß wo es in der Verwaltung langgeht. Leider ist er in Dormagen noch nicht ganz so bekannt da er sich nie politisch in den Vordergrund gestellt hat. Das heißt es jetzt für uns Jusos in den nächsten 4 Monaten zu Ändern. Es kommt viel Arbeit auf uns zu und wir werden nach der Wahl ganz ganz sicher einen netten Urlaub brauchen können. Schaut mal auf die Internetseite von Gerd, die ist echt gut geworden. http://www.spd-gti.de/ Was ist heute denn so in unserem schönen Land los… Ohhh ja die liebe Bahn, man Streikt mal wieder. Hatten die nicht erst ganz böse Streiks hinter sich? Is das schon ein Jahr her? Mhh…Reisende müssen sich heute bei der Deutschen Bahn auf massive Behinderungen einstellen. Die Gewerkschaften Transnet und GDBA haben ihre erste Warnstreikwelle gestartet. Mitarbeiter in Köln, Düsseldorf, Bremen, Hamburg, Berlin, Saalfeld, Magdeburg, Nürnberg und München legen für mehrere Stunden ihre Arbeit nieder. Die Ausstände begannen am frühen Morgen und sollen nach Gewerkschaftsangaben bis in den späten Vormittag dauern. Laut Berichten mehrerer Nachrichtenagenturen hatte die Bahn noch versucht, den Streik mit einem neuen Tarifangebot in letzter Minute abzuwenden. Wegen der Arbeitsniederlegung rechnet die Bahn mit "erheblichen Beeinträchtigungen" im Nah-, Regional- und Fernverkehr. Die Deutsche Bahn geht zwar davon aus, dass der überwiegende Teil des Zugverkehrs außerhalb der neun Streikschwerpunkte ohne größere Behinderungen ablaufen kann. Dennoch müssten "Bahnkunden auch bundesweite Verspätungen oder einzelne Ausfälle im Fernverkehr befürchten". Besonders im morgendlichen Berufsverkehr sei möglicherweise mit erheblichen Beeinträchtigungen zu rechnen. Einzelne Einschränkungen des Zugbetriebs könnten sich aber möglicherweise auch bis in den Nachmittag oder frühen Abend hinziehen. Die Gewerkschaften sprechen von einem "Warnsignal an die Arbeitgeber" Hintergrund für den Warnstreik ist die bisher ergebnislose laufende Tarifrunde, in der die Gewerkschaften mit dem ehemaligen Transnet-Chef Norbert Hansen auf Seiten der Deutschen Bahn verhandeln. Streit gibt es sowohl um die Arbeitszeit als auch um Entgelte. Transnet und GDBA fordern für rund 130.000 Beschäftigte zehn Prozent mehr Geld und mindestens zwölf freie Wochenenden pro Jahr. Die Arbeitgeberseite habe bislang kein akzeptables Angebot gemacht, bemängeln sie. Die dritte Bahn-Gewerkschaft, die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), beteiligt sich nicht an dem Streikaufruf. Für sie gehen die separaten Tarifverhandlungen für etwa 12.000 Lokführer erst am Freitag in die dritte Runde. Auch sie fordern bessere Arbeitszeiten, wollen anders als Transnet und GDBA aber nur 6,5 Prozent höhere Entgelte. Aha sie wollen „NUR“ 6,5 % mehr Entgelt. Na is das in der jetzigen Wirtschaftlichen Lage denn überhaupt angemessen? Klar die Bahn ist von der Finanzkrise nicht wirklich betroffen, sie profitiert vielleicht sogar davon in dem immer mehr Leute mit der Bahn als mit dem Auto fahren. Aber es hat irgendwie für die Arbeitnehmer der gebeutelten Industrie einen faden Beigeschmack. Man gönnt es den Bahnmitarbeiter ja aber solidarisch ist das nicht.
Mein heutiger Kulturtip ist mein Lieblingsbuch von Stephen King „The Stand“ welches ich nun zum 5-mal lese und es mir jedes mal wieder eine Gänsehaut bereitet. In diesem Buch geht es nicht um die üblichen Horrorschocker des Schreiberlings sondern über eine vom Menschen geschaffene Grippe die 99.96 % der Bevölkerung auslöscht. Die Überlebenden gesellen sich, durch Träume geführt, zu einer alten Frau (Verkörperung des sozialen, guten, emotionalem) und den dunklen Mann (böse, wissenschaftlich, durchstrukturiert) Wer keine Angst vor 1200 bis 1400 Seiten (je nach Ausgabe) hat wird seine Freude an dem Buch haben. Ich vergebe 5 von 5 Evakuierungspunkten. Read you.!

Montag, 3. November 2008

Aaauuus, aaauuus, das Spiel ist aus!!!!

So schnell kann’s dann doch gehen, in wahrlich letzter Minute, verweigerte das eigene Gefolge, ihrer SPD-Chefin die Gefolgschaft. 4 SPD-Abgeordnete sahen für sich, keinerlei Kooperationsbereitschaft mit den Linken. Somit dürfte Frau Ypsilanti wohl endgültig vor ihrem aus, als Hessische Ministerpräsidentin stehen. Als Grund nannten die 4 Parteigenossen, Bedenken gegen die Linkspartei, die eine rot-grüne Minderheitsregierung in Hessen tolerieren sollte. Drei der vier Abweichler machten ihr "Nein" heute zum ersten Mal öffentlich, obwohl die SPD am Wochenende auf einem Parteitag den Koalitionsvertrag mit den Grünen debattiert und mit großer Mehrheit gebilligt hatte. Eine von den Linken geduldete rot-grüne Regierung würde dem Land und seiner Partei schaden, sagte der stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Jürgen Walter am Montag in Wiesbaden. "Ich kann diesen Weg meiner Partei in Hessen nicht mitgehen." Die Sondersitzung des Landtages am Dienstag zur Wahl Ypsilantis wurde abgesagt, Ministerpräsident Roland Koch (CDU) bleibt damit weiter geschäftsführend im Amt, wirklich Glücklich kann er mit dieser Entscheidung, aber sicherlich nicht sein. Waren doch seine Koffer für Berlin schon so gut wie gepackt. Da bin ich jetzt mal gespannt, was jetzt so in den nächsten Tagen, im SPD-Personalkarussell alles geschieht!!! Streik oder Kurzarbeit? Egal, Hauptsache nicht arbeiten! Die IG-Metall weidet ihre Warnstreiks, Länderweit immer mehr aus. Während sie weiterhin ihre Forderung von 8%, für voll gerechtfertigt sieht, da man laut der IG-Metall, in den vergangenen Jahren, mehr als genug Zurückhaltung bewiesen habe. Die Arbeitgeber selber, sehen ihre Forderung von 2,9% bzw. 2,1% (ich berichtete darüber bereits am Samstag), weiterhin für mehr als ausreichend und verweißen auf den derzeit anstehenden Konjunktureinbruch und die derweil, in manchen Betrieben geplante Kurzarbeit, wie sie ja bekanntlich momentan gerade in der Automobilindustrie und deren Zulieferer ansteht! Ja, die einen wollen Streiken, die anderen wollen dagegen Kurzarbeit einführen. Vielleicht kann man sich ja einigen, eine Woche Streik und anschließend, eine Woche Kurzarbeit. Die Ausfallkosten könnten sich ja dann, die Unternehmer mit den Gewerkschaften teilen, aber bitte nur für Organisierte. Wäre doch mal was einmaliges, oder? Nein, war nur Spaß, bitte nicht ernst nehmen. Dazu ist das Thema, im Moment wirklich zu heikel. Das wird mit Sicherheit, eine der härtesten Verhandlungsrunden, die die IG-Metall jemals geführt hat. Berechtigte Lohnforderungen, aufgrund der drastisch gestiegen Preise, gerade bei Energie und Lebensmitteln, auf der einen Seite. Angst vor Absatzflauten, geplante Produktionsdrosselung und Personalabbau (zumindest erst mal der Leiharbeiter), auf der anderen Seite. Aber auch im Hinblick, auf die Nöte der Arbeitgeber (ob berechtigt oder nicht), muss gewährleistet sein, dass die Arbeitnehmer eine Lohnerhöhung bekommen, die deutlich über der derzeitigen Teuerungsrate liegt. Auch wenn im Moment, der Konjunkturmotor etwas stottert, haben die Konzerne, in den davor liegenden Monaten bzw. Jahren genug Gewinne erwirtschaftet, um ihre Arbeiter gerecht zu Entlohnen, ohne dass dabei ihr Unternehmen in eine finanzielle Schieflage gerät. Wenn nicht, haben sie ihre Arbeit nicht ordentlich gemacht, oder vielleicht doch etwas zuviel in die eigen Tasche gewirtschaftet. Siehe hier nur als Beispiel, die Finanzaufwendungen an die Aufsichtsräte der Deutschen Bahn!!! Genug jetzt mit Politik. Am Wochenende hatten wir wieder, unsere jährliche Ortsgruppen-Jubilarehrung. Aber das war diesmal auch die kleinste, welche wir je durchgeführt haben. Gerade einmal 10 Jubilare gab es zu beehren, in manchen Jahren haben wir die doppelte Anzahl. Aber so war es eine schöne kleine „Familienfeier“! Übermorgen unterhalten wir uns dann mal, über die derzeitige Arbeitslosenquote und die Kfz-Steuer, bis Mittwoch!!!